Microsoft startet Spezial-KI-Services für die Spione von CIA & Co.
Microsoft bietet seit einiger Zeit KI-Services für Privat-, Geschäfts- und Bildungskunden an. Jetzt allerdings hat der Konzern eine spezielle, weitere Klasse gestartet: Die Redmonder bieten nun auch Services für Geheimdienste und ähnliche Behörden an.
"Dies ist das erste Mal, dass wir eine isolierte Version haben - isoliert bedeutet, dass sie nicht mit dem Internet verbunden ist - und sie befindet sich in einem speziellen Netzwerk, das nur für die US-Regierung zugänglich ist", erklärte William Chappell, der bei Microsoft als Technikchef für strategische Missionen und Technologien tätig ist.
Chappell fügte hinzu, dass dieser neue KI-Dienst, der auf dem GPT-4-Modell von OpenAI basiert, zwar Daten lesen, aber nicht aus ihnen lernen kann. Dies soll verhindern, dass geheime Daten nach außen dringen, falls Unbefugte doch mal Zugang zu dem System erhalten und dieses dann mit geschickten Anfragen zur Preisgabe von Informationen bringen.
Unklar ist derweil, ob der neue Service auch die von Microsoft im letzten Jahr angekündigte Copilot-Version für viele andere staatliche Stellen mit abdeckt. Das Unternehmen hatte angekündigt, in diesem Sommer eine speziell abgesicherte Version bereitzustellen, nachdem vor einiger Zeit bereits das US-Repräsentantenhaus seinen Mitarbeitern die Copilot-Nutzung untersagt hatte, um keine zusätzlichen Angriffspunkte zu bieten.
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Abgeschotteter Dienst
Das neue Angebot wurde im Grunde bereits in der vergangenen Woche gestartet, doch erst jetzt gegenüber potenziellen Kunden offiziell angekündigt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Das Angebot wurde demnach auf die speziellen Anforderungen von Organisationen wie der CIA zugeschnitten, hieß es."Dies ist das erste Mal, dass wir eine isolierte Version haben - isoliert bedeutet, dass sie nicht mit dem Internet verbunden ist - und sie befindet sich in einem speziellen Netzwerk, das nur für die US-Regierung zugänglich ist", erklärte William Chappell, der bei Microsoft als Technikchef für strategische Missionen und Technologien tätig ist.
Chappell fügte hinzu, dass dieser neue KI-Dienst, der auf dem GPT-4-Modell von OpenAI basiert, zwar Daten lesen, aber nicht aus ihnen lernen kann. Dies soll verhindern, dass geheime Daten nach außen dringen, falls Unbefugte doch mal Zugang zu dem System erhalten und dieses dann mit geschickten Anfragen zur Preisgabe von Informationen bringen.
Erst einmal testen
Der neue Spionage-KI-Dienst Microsofts ist zwar seitens des Unternehmens bereits in Betrieb, muss aber noch von den US-Geheimdiensten getestet und genehmigt werden. Es gibt noch keine Informationen darüber, wie lange diese Testphase dauern wird. Es ist auch bislang nicht bekannt, welchen Preis Microsoft der Regierung für diesen Spionage-KI-Dienst in Rechnung stellen will.Unklar ist derweil, ob der neue Service auch die von Microsoft im letzten Jahr angekündigte Copilot-Version für viele andere staatliche Stellen mit abdeckt. Das Unternehmen hatte angekündigt, in diesem Sommer eine speziell abgesicherte Version bereitzustellen, nachdem vor einiger Zeit bereits das US-Repräsentantenhaus seinen Mitarbeitern die Copilot-Nutzung untersagt hatte, um keine zusätzlichen Angriffspunkte zu bieten.
Zusammenfassung
- Microsoft startet KI-Dienste für Geheimdienste
- Angebot speziell für CIA und ähnliche Organisationen
- Neue Dienste sind isoliert und ohne Internetverbindung
- Basiert auf GPT-4-Modell, kann Daten nicht lernen
- Noch in der Testphase durch US-Geheimdienste
- Preisgestaltung für den Dienst noch unbekannt
- Unklar, ob der Dienst andere staatliche Stellen abdeckt
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