Audible wird mit zehntausenden Hörbüchern von KI-Vorlesern geflutet
Amazons Hörbuch-Plattform Audible wird von einer riesigen Zahl an Veröffentlichungen geflutet, bei denen die Inhalte nicht mehr von einem menschlichen Sprecher vorgelesen werden. Die Test-Phase mit KI-Erzählern verlief außerordentlich erfolgreich.
Insbesondere für Indie-Autoren, die den lukrativen Hörbuchmarkt knacken wollen, ohne hohe Honorare für professionelle Sprecher zahlen zu müssen, ist Amazons kostenloses virtuelles Sprechertool eine große Chance. Ein Blogger, der in dem Bericht zitiert wird, behauptet, dass die Umwandlung eines E-Books in ein Hörbuch mithilfe der KI-Sprecher nur 52 Minuten gedauert hat, wodurch die teuren Studioaufnahmen umgangen werden konnten.
Bei den Nutzern kommt der KI-Boom in dem Bereich teils nur bedingt gut an. Denn so mancher stört sich daran, dass die künstlichen Erzähler letztlich doch nicht in der Lage sind, feine emotionale Nuancen einzubringen, die man von professionellen Vorlesern oft geliefert bekommt. Ein Problem sehen die KI-Kritiker aktuell vor allem darin, dass die Hörbücher mit Computer-Vorleser sich bei Audible nicht herausfiltern lassen.
Aufhalten wird sich der KI-Einsatz in dem Bereich kaum lassen. Insbesondere bei Büchern, die es nicht auf ein Millionen-Publikum bringen, sind die KI-Erzähler letztlich auch eine große Chance, dass es überhaupt zu einer Hörbuch-Version kommt. Hinzu kommt, dass sich so zukünftig auch Übersetzungen in anderen Sprachen einfacher umsetzen lassen werden.
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Test ist erfolgreich
Im letzten Jahr hat Amazon ein neues Audible-Feature als Beta-Version gestartet, mit dem Autoren ihre Werke selbst von einer KI-Stimme vorlesen lassen können. Die Qualität der Technologie ist dabei bereits auf recht ordentlichem Niveau angekommen, sodass zahlreiche Urheber diese Chance ergriffen. Inzwischen sind rund 40.000 Hörbücher auf der Plattform zu finden, bei denen ein künstlicher Erzähler zu hören ist, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.Insbesondere für Indie-Autoren, die den lukrativen Hörbuchmarkt knacken wollen, ohne hohe Honorare für professionelle Sprecher zahlen zu müssen, ist Amazons kostenloses virtuelles Sprechertool eine große Chance. Ein Blogger, der in dem Bericht zitiert wird, behauptet, dass die Umwandlung eines E-Books in ein Hörbuch mithilfe der KI-Sprecher nur 52 Minuten gedauert hat, wodurch die teuren Studioaufnahmen umgangen werden konnten.
Bei den Nutzern kommt der KI-Boom in dem Bereich teils nur bedingt gut an. Denn so mancher stört sich daran, dass die künstlichen Erzähler letztlich doch nicht in der Lage sind, feine emotionale Nuancen einzubringen, die man von professionellen Vorlesern oft geliefert bekommt. Ein Problem sehen die KI-Kritiker aktuell vor allem darin, dass die Hörbücher mit Computer-Vorleser sich bei Audible nicht herausfiltern lassen.
Erzähler in Sorge
Ein großes Problem ist die Entwicklung natürlich für jene Menschen, die mit dem Erstellen von Hörbüchern bisher ihr Einkommen sicherten. "Sie hat bislang nicht alle Arbeitsplätze übernommen. Aber sie versucht es", warnte der Erzähler Ramon de Ocampo laut des Berichts vor der Bedrohung durch Amazons virtuelle Stimme.Aufhalten wird sich der KI-Einsatz in dem Bereich kaum lassen. Insbesondere bei Büchern, die es nicht auf ein Millionen-Publikum bringen, sind die KI-Erzähler letztlich auch eine große Chance, dass es überhaupt zu einer Hörbuch-Version kommt. Hinzu kommt, dass sich so zukünftig auch Übersetzungen in anderen Sprachen einfacher umsetzen lassen werden.
Zusammenfassung
- Audible wird von KI-Erzählern überschwemmt, Testphase erfolgreich
- Amazon startete Beta-Feature für KI-Stimmen, 40.000 Titel betroffen
- Indie-Autoren nutzen kostenloses KI-Tool, um Kosten zu sparen
- E-Book zu Hörbuch in 52 Minuten möglich, ohne teure Studios
- Nutzerkritik: KI-Erzähler missen emotionale Tiefe
- KI-Technologie bedroht Jobs von professionellen Sprechern
- KI-Erzähler ermöglichen Hörbuchfassungen für Nischenbücher
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