BSI warnt vor kritischer Lücke bei VMware:
Sofortmaßnahmen nötig
VMware hat bestätigt, dass es in einigen VMware-Produkten Sicherheitslücken gibt. Die Schwachstellen wurden dabei als kritisch eingestuft. Nun stehen für einen Teil der Sicherheitslücken Übergangslösungen bereit, an Updates wird gearbeitet.
VMware hat für einen Großteil der betroffenen Produkte eine vorübergehende Lösung zur Abschwächung des Problems veröffentlicht. In den Fällen, in denen VMWare bisher keine Übergangslösung bereitstellt, heißt es daher nur abwarten. VMWare empfiehlt, soweit das möglich ist, dass USB-Controller vorübergehend aus virtuellen Maschinen entfernt werden.
Die Sicherheitswarnung beschreibt vier Schwachstellen mit den Bezeichnungen CVE-2024-22252, CVE-2024-22253, CVE-2024-22254 und CVE-2024-22255. Die CVSS v3-Scores reichen von 7,1 bis 9,3, wobei alle als kritisch eingestuft werden. Sie könnten es Angreifern ermöglichen, virtuelle Maschinen zu umgehen und auf das Host-Betriebssystem zuzugreifen.
Diese Art von Schwachstellen sind kritisch, da sie Angreifern den unbefugten Zugriff auf das Hostsystem, auf dem ein Hypervisor installiert ist, oder den Zugriff auf andere virtuelle Maschinen, die auf demselben Host laufen, ermöglichen und so deren Isolierung durchbrechen. Eine Liste der VMware-Produkte ist auf der Support-Webseite des Unternehmens verfügbar und am Ende dieses Beitrags mit angehängt.
VMware empfiehlt Unternehmen, die die betroffenen Lösungen einsetzen, ein Workaround zu nutzen. Derzeit ist dem Unternehmen nicht bekannt, dass es eine aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke gibt.
Siehe auch:
Schwachstelle in USB-Controllern
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt bereits vor der möglichen Ausnutzung und empfiehlt, Aktualisierungen zu nutzen, sobald sie verfügbar sind. Betroffen sind unter anderem die USB-Controller in verschiedenen Lösungen von VMWare.VMware hat für einen Großteil der betroffenen Produkte eine vorübergehende Lösung zur Abschwächung des Problems veröffentlicht. In den Fällen, in denen VMWare bisher keine Übergangslösung bereitstellt, heißt es daher nur abwarten. VMWare empfiehlt, soweit das möglich ist, dass USB-Controller vorübergehend aus virtuellen Maschinen entfernt werden.
Die Sicherheitswarnung beschreibt vier Schwachstellen mit den Bezeichnungen CVE-2024-22252, CVE-2024-22253, CVE-2024-22254 und CVE-2024-22255. Die CVSS v3-Scores reichen von 7,1 bis 9,3, wobei alle als kritisch eingestuft werden. Sie könnten es Angreifern ermöglichen, virtuelle Maschinen zu umgehen und auf das Host-Betriebssystem zuzugreifen.
Diese Art von Schwachstellen sind kritisch, da sie Angreifern den unbefugten Zugriff auf das Hostsystem, auf dem ein Hypervisor installiert ist, oder den Zugriff auf andere virtuelle Maschinen, die auf demselben Host laufen, ermöglichen und so deren Isolierung durchbrechen. Eine Liste der VMware-Produkte ist auf der Support-Webseite des Unternehmens verfügbar und am Ende dieses Beitrags mit angehängt.
VMware empfiehlt Unternehmen, die die betroffenen Lösungen einsetzen, ein Workaround zu nutzen. Derzeit ist dem Unternehmen nicht bekannt, dass es eine aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke gibt.
Die betroffenen Anwendungen sind:
- VMware ESXi
- VMware Workstation Pro / Player (Workstation)
- VMware Fusion Pro / Fusion (Fusion)
- VMware Cloud Foundation (Cloud Foundation)
Zusammenfassung
- VMware bestätigt Sicherheitslücken in Produkten
- BSI warnt vor Ausnutzung, rät zu Updates
- USB-Controller in VMWare-Lösungen betroffen
- VMware veröffentlicht teilweise Übergangslösungen
- Vier kritische Schwachstellen mit hohen CVSS-Scores
- Angreifer könnten Hostsysteme und VMs kompromittieren
- Unternehmen sollen Workarounds anwenden
Siehe auch:
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