ChatGPT bekommt ein "Gedächtnis" - KI mit Speicher für Nutzerdaten
OpenAI verpasst seinem KI-Chatbot ChatGPT jetzt ein "Gedächtnis". Das System soll sich künftig daran "erinnern", was es über einen Nutzer bereits weiß - im Grunde kann ChatGPT jetzt also Informationen über den User und frühere Gespräche speichern und später wieder abrufen.
Wer sich der Implikationen für die eigene Privatsphäre und der Speicherung von möglicherweise sehr persönlichen Daten auf irgendwelchen Microsoft-Servern durch ein von dem Softwarekonzern mit Milliardensummen gefördertes US-Startup, mit einem Chef, der erst kürzlich die spärliche Summe von sieben Billionen US-Dollar für neue Investitionen in seine KI-Träume forderte, bewusst ist, kann bei ChatGPT jetzt dessen "Memory" aktivieren.
Dadurch fällt die bisher übliche Notwendigkeit weg, den Bot bei jedem Gespräch erneut an bestimmte Fakten bzw. letztlich ja Faktoren (für seine Antworten) zu "erinnern". Die über den Nutzer gespeicherten Fakten sollen also immer wieder beim Umgang mit der KI in deren Antworten einfließen. Dies gilt auch für die diversen Add-Ons und Custom-GPTs, die ein User vielleicht verwendet, um etwa Flüge zu buchen oder Bücher zu verwalten.
Im Grunde macht OpenAI Es werden Nutzerprofile gespeichert. Dabei fließt sowohl das Nutzerverhalten ein als auch die Inhalte, die der User erstellt oder selbst eingibt. Letztlich entsteht so eine unendlich lange Liste von größeren und kleineren Fakten über einen Nutzer, die dann immer wieder aufs neue als Trainingsdaten für das Large Language Model (LLM) dienen, um künftig in Antworten einfließen zu können.
OpenAI verspricht, dass die Nutzer die bei ChatGPT vorgehaltenen Daten auf Wunsch auch selbst verwalten können. Nach Angaben des Unternehmens kann man bestimmte Informationen bei Bedarf auf Kommando aus dem "Gedächtnis" des Chatbots entfernen lassen. Alternativ gibt es eine Option, die gespeicherten Informationen über die Einstellungen von ChatGPT zu löschen. Außerdem will man eine Art Inkognito-Modus bieten und erlaubt außerdem auch die vollständige Deaktivierung des "Gedächtnisses", welche aber vom Nutzer selbst vorgenommen werden muss.
Bis der Speicher für Nutzerinformationen bei allen Usern von ChatGPT eingeführt wird, wird es noch etwas dauern. OpenAI zufolge wird der Speicher aktuell noch mit einer relativ kleinen Gruppe von Anwendern getestet, wobei das Unternehmen noch keine Angaben darüber machte, wann die breitere Verfügbarkeit gegeben sein soll.
Siehe auch:
Speicher soll ChatGPT persönlicher machen
Die einen sagen, "Skynet" ist da, die anderen freuen sich über ein noch nützlicheres Werkzeug in Form von ChatGPT von OpenAI. So ungefähr lassen sich die ersten Reaktionen auf die neueste Funktion des Chatbots zusammenfassen, die nach OpenAIs Ankündigung heute Nacht aufkamen. Kurz gesagt: ChatGPT soll seine Nutzer jetzt "kennenlernen", indem es Informationen über sie abspeichert.Wer sich der Implikationen für die eigene Privatsphäre und der Speicherung von möglicherweise sehr persönlichen Daten auf irgendwelchen Microsoft-Servern durch ein von dem Softwarekonzern mit Milliardensummen gefördertes US-Startup, mit einem Chef, der erst kürzlich die spärliche Summe von sieben Billionen US-Dollar für neue Investitionen in seine KI-Träume forderte, bewusst ist, kann bei ChatGPT jetzt dessen "Memory" aktivieren.
Option auf Löschung oder Deaktivierung bleibt
Man kann dem Bot laut einem Blog-Eintrag von OpenAI nun also entweder mitteilen, welche Dinge er sich merken soll, oder diesen im Laufe der Zeit selbstständig Informationen sammeln lassen. So lässt sich zum Beispiel auf Kommando speichern, in welcher Programmiersprache man meist arbeitet, welche Bücher man bereits gelesen hat oder welche Musiker man bevorzugt - ebenso wie beliebige andere Fakten über die eigene Person oder andere Dinge, die die KI künftig bei Bedarf wieder ausspucken oder bei ihren Antworten berücksichtigen soll.Dadurch fällt die bisher übliche Notwendigkeit weg, den Bot bei jedem Gespräch erneut an bestimmte Fakten bzw. letztlich ja Faktoren (für seine Antworten) zu "erinnern". Die über den Nutzer gespeicherten Fakten sollen also immer wieder beim Umgang mit der KI in deren Antworten einfließen. Dies gilt auch für die diversen Add-Ons und Custom-GPTs, die ein User vielleicht verwendet, um etwa Flüge zu buchen oder Bücher zu verwalten.
Im Grunde macht OpenAI Es werden Nutzerprofile gespeichert. Dabei fließt sowohl das Nutzerverhalten ein als auch die Inhalte, die der User erstellt oder selbst eingibt. Letztlich entsteht so eine unendlich lange Liste von größeren und kleineren Fakten über einen Nutzer, die dann immer wieder aufs neue als Trainingsdaten für das Large Language Model (LLM) dienen, um künftig in Antworten einfließen zu können.
OpenAI verspricht, dass die Nutzer die bei ChatGPT vorgehaltenen Daten auf Wunsch auch selbst verwalten können. Nach Angaben des Unternehmens kann man bestimmte Informationen bei Bedarf auf Kommando aus dem "Gedächtnis" des Chatbots entfernen lassen. Alternativ gibt es eine Option, die gespeicherten Informationen über die Einstellungen von ChatGPT zu löschen. Außerdem will man eine Art Inkognito-Modus bieten und erlaubt außerdem auch die vollständige Deaktivierung des "Gedächtnisses", welche aber vom Nutzer selbst vorgenommen werden muss.
Bis der Speicher für Nutzerinformationen bei allen Usern von ChatGPT eingeführt wird, wird es noch etwas dauern. OpenAI zufolge wird der Speicher aktuell noch mit einer relativ kleinen Gruppe von Anwendern getestet, wobei das Unternehmen noch keine Angaben darüber machte, wann die breitere Verfügbarkeit gegeben sein soll.
Zusammenfassung
- ChatGPT von OpenAI erhält ein "Gedächtnis"
- Chatbot speichert Nutzerdaten und Gesprächsinhalte
- Nutzer können Inhalte des "Memory" selbst verwalten
- Privatsphäre-Bedenken durch Speicherung persönlicher Daten
- Inkognito-Modus und Deaktivierung des Gedächtnisses möglich
- Funktion wird aktuell in kleiner Gruppe getestet
- Keine Angaben zu breiter Verfügbarkeit des Features
Siehe auch:
- OpenAI: Geringes Risiko, dass ChatGPT bei Biowaffen-Entwicklung hilft
- Ob das mal gutgeht: Volkswagen will Software mit ChatGPT aufmotzen
- Enorme Fehlerquote: Kinder besser nicht mit ChatGPT behandeln
- TikTok-Konzern ByteDance klaut bei ChatGPT, um seine KI zu trainieren
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Thema:
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