Daten von 30 Mio. Kunden bei Attacke geklaut? Microsoft sagt Nein
Nachdem vor einigen Wochen eine gigantische Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacke für den Ausfall einer Vielzahl von Microsoft-Diensten sorgte, behauptet eine Hackergruppe jetzt, einen riesigen Datensatz von zig Millionen Nutzern erbeutet zu haben. Microsoft dementiert dies.
Wie Bleeping Computer berichtet, hat Microsoft die Behauptungen der Gruppe Anonymous Sudan zurückgewiesen, laut denen Daten von mehr als 30 Millionen Nutzern von Microsofts Onlinediensten im Zuge der kürzlich erfolgten großen Überlastungsangriffe in die Hände von Dritten gelangt sein sollen. Bei den von den "Hackern" zum Kauf angebotenen Informationen handelt es sich laut Microsoft lediglich um eine Sammlung frei verfügbarer Daten.
Microsoft hingegen beharrt darauf, dass keinerlei Nutzerdaten an die Öffentlichkeit gelangt sind. Eine Analyse der bisher verfügbaren Informationen zu dem angeblichen Daten-Leak habe zum bisherigen Kenntnisstand ergeben, dass es sich nicht um eine legitime Behauptung handele, so das Unternehmen. Stattdessen sei das Ganze lediglich eine Zusammenfassung von Daten.
Microsoft hatte Mitte Juni in einem Blog-Eintrag zu den massiven Ausfällen von Diensten wie OneDrive, Office 365, Teams und Outlook über einen Zeitraum von rund 15 Stunden Stellung genommen, die bereits Anfang Juni aufgetreten waren. Laut dem Konzern steckte dahinter eine aufwendige Denial-of-Service-Attacke einer Gruppe namens Storm-1359, die mit einer Vielzahl von HTTP(S)-Anfragen und SSL/TLS-Handshakes die Server von Microsoft in die Knie gezwungen hatte.
Siehe auch:
Datensatz wird für 50.000 Dollar angeboten
Die Gruppierung hatte zuvor über ihren Telegram-Kanal begonnen, einen angeblichen Auszug des Datensatzes zu verbreiten. Wer umfangreiche Informationen wünscht, könne für 50.000 US-Dollar eine Kopie der angeblich geleakten Daten von rund 30 Millionen Nutzern verschiedener Microsoft-Services kaufen, hieß es. Bereits in dieser Ankündigung war außerdem zu lesen, dass Microsoft die Behauptung, es seien Kundendaten an die Öffentlichkeit gelangt, wahrscheinlich zurückweisen werde.Microsoft hingegen beharrt darauf, dass keinerlei Nutzerdaten an die Öffentlichkeit gelangt sind. Eine Analyse der bisher verfügbaren Informationen zu dem angeblichen Daten-Leak habe zum bisherigen Kenntnisstand ergeben, dass es sich nicht um eine legitime Behauptung handele, so das Unternehmen. Stattdessen sei das Ganze lediglich eine Zusammenfassung von Daten.
Microsoft hatte Mitte Juni in einem Blog-Eintrag zu den massiven Ausfällen von Diensten wie OneDrive, Office 365, Teams und Outlook über einen Zeitraum von rund 15 Stunden Stellung genommen, die bereits Anfang Juni aufgetreten waren. Laut dem Konzern steckte dahinter eine aufwendige Denial-of-Service-Attacke einer Gruppe namens Storm-1359, die mit einer Vielzahl von HTTP(S)-Anfragen und SSL/TLS-Handshakes die Server von Microsoft in die Knie gezwungen hatte.
Zusammenfassung
- Anonymous Sudan behauptet, 30 Mio. Nutzerdaten erbeutet zu haben.
- 50.000 US-Dollar für Kopie des angeblichen Daten-Leaks.
- Microsoft beharrt darauf, dass keine Nutzerdaten geleakt wurden.
- 15-stündige Ausfälle von Microsoft-Diensten durch Storm-1359.
- Massenhaft HTTP(S)-Anfragen und SSL/TLS-Handshakes.
- Analyse der Daten ergibt, dass es sich nicht um legitime Behauptung handelt.
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