Microsoft zieht KI-Entwickler aus China ab, verlegt sie nach Kanada
Microsoft hat begonnen, viele seiner besten Forschungs- und Entwicklungsmitarbeiter aus China heraus nach Kanada zu verlegen. Das Unternehmen reagiert damit auf die zunehmenden Spannungen zwischen China und dem Westen, will gleichzeitig aber auch seine technologischen Geheimnisse schützen.
Wie die Financial Times berichtet, hat Microsoft für eine durchaus überraschend hohe Zahl von Mitarbeitern seines in Peking beheimateten wichtigen Forschungsstandorts Visa für eine Emigration nach Kanada beantragt. Die Abteilung Microsoft Research Asia (MSRA) wurde vor einigen Jahren gegründet, um Talente aus China und umliegenden Ländern anzuwerben, die vor allem rund um KI-Themen forschen.
Microsoft dementierte die Existenz eines sogenannten "Vancouver-Plans" und erklärte außerdem, dass die von der Financial Times genannten Zahlen ungenau seien. Man baue stattdessen ein neues KI-Labor in Vancouver auf, das mit den dort ohnehin angesiedelten Entwicklern aus anderen Bereichen kooperieren soll. Zu den Mitarbeitern des neuen "Labors" würden künftig Menschen aus verschiedensten Regionen gehören, darunter auch aus China.
Intern macht man sich laut dem Bericht der FT vor allem Sorgen, was mögliche Schikanen durch die chinesischen Behörden angeht. Außerdem fürchtet Microsoft eine Abwanderung besonders erfahrener und erfolgreicher Mitarbeiter aus dem Bereich der KI-Entwicklung zu chinesischen Firmen, also einen "Brain drain" zu seinen Ungunsten.
Microsoft Research Asia war zuletzt ein wichtiger Standort für die Ausbildung von chinesischen Entwicklern. Diverse führende KI-Entwickler von chinesischen Firmen waren zuvor für Microsofts dortige Forschungsabteilung aktiv. Allerdings gab es auch Kritik an der KI-Entwicklungssparte von Microsoft in China, nachdem bekannt wurde, dass man zusammen mit einer chinesischen Militäruniversität an KI-Technologien arbeitete, die für die Überwachung und Zensur verwendet werden könnten.
Microsoft dementiert 'Vancouver-Plan'
Microsoft strebt nun angeblich eine Verlegung der besten Mitarbeiter von MSRA von Peking in die kanadische Westküstenmetropole Vancouver an. Der sogenannte "Vancouver-Plan" betrifft vorerst angeblich rund 20 bis 40 Mitarbeiter, wobei diese explizit nicht in die USA, sondern eben nach Kanada verlegt werden sollen.Microsoft dementierte die Existenz eines sogenannten "Vancouver-Plans" und erklärte außerdem, dass die von der Financial Times genannten Zahlen ungenau seien. Man baue stattdessen ein neues KI-Labor in Vancouver auf, das mit den dort ohnehin angesiedelten Entwicklern aus anderen Bereichen kooperieren soll. Zu den Mitarbeitern des neuen "Labors" würden künftig Menschen aus verschiedensten Regionen gehören, darunter auch aus China.
Intern macht man sich laut dem Bericht der FT vor allem Sorgen, was mögliche Schikanen durch die chinesischen Behörden angeht. Außerdem fürchtet Microsoft eine Abwanderung besonders erfahrener und erfolgreicher Mitarbeiter aus dem Bereich der KI-Entwicklung zu chinesischen Firmen, also einen "Brain drain" zu seinen Ungunsten.
Microsoft Research Asia war zuletzt ein wichtiger Standort für die Ausbildung von chinesischen Entwicklern. Diverse führende KI-Entwickler von chinesischen Firmen waren zuvor für Microsofts dortige Forschungsabteilung aktiv. Allerdings gab es auch Kritik an der KI-Entwicklungssparte von Microsoft in China, nachdem bekannt wurde, dass man zusammen mit einer chinesischen Militäruniversität an KI-Technologien arbeitete, die für die Überwachung und Zensur verwendet werden könnten.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Microsoft verlegt KI-Forscher aus China nach Kanada.
- "Vancouver-Plan" betrifft vorerst 20-40 Mitarbeiter.
- Microsoft baut ein neues KI-Labor in Vancouver.
- Microsoft macht sich Sorgen vor Schikanen durch chinesische Behörden.
- Kritik an KI-Entwicklung in China.
- Microsoft meldet chinesische Hackerangriffe auf US-Militär in Asien
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Thema:
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