Kurioser Chip-Schmuggel: Frau mit Fake-Babybauch voller CPUs ertappt

Seit den scharfen Sanktionen durch die USA und daraus resultierenden Engpässen floriert der Schwarzmarkt für Chips in China. Weil viel Geld mit Prozessoren aus dem Ausland zu verdienen ist, kommt es zu regem Schmuggel. Jetzt wurde ein recht kurioser Fall bekannt.

Chips in China sind Mangelware, Technologie aus dem Ausland sehr begehrt

Die anhaltenden Wirtschafts-Sanktionen der USA gegen China wirken sich für Unternehmen sehr weitreichend aus - werden sie doch von den Vereinigten Staaten ebenfalls sanktioniert, wenn sie hier Handel mit bestimmten Produkten treiben. China erschwert die Situation mit hohen Einfuhrzöllen. Dadurch ist unter anderem der Zugriff auf Chip-Technologie in dem Land aktuell sehr beschränkt, die weltweite Chip-Krise verschärft die Lage. Die Folge: Reger Handel mit geschmuggelter Ware zu horrenden Preisen. Wie Bloomberg (via Futurezone) berichtet, wurde jetzt eine Frau bei der Einreise ertappt, die sich hier wohl große Gewinne versprochen hatte. Chip-Schmuggel in China: Frau mit Fake-BauchZollfund in China: Der Fake-Babybauch war etwas zu voll
Demnach wurde eine scheinbar schwangere Frau bei der Einreise aus der Sonderverwaltungszone Macau aufgegriffen. Aufgefallen war sie den Beamten, weil ihre Aussagen zum Fortschritt der Schwangerschaft offenbar nicht so ganz zu ihrem äußeren Erscheinungsbild passen wollten. Die Frau hatte angegeben, im "5. oder 6. Monat" schwanger zu sein, hatte dafür aber laut dem Bericht einen "ungewöhnlich großen" Bauch. Bei der anschließenden Untersuchung wurden in einem Fake-Bauch dann 202 Prozessoren und 9 Smartphones gefunden.

Aktuell einfach ein gutes Geschäft

Wie Bloomberg in seinem Bericht erläutert, werden selbst alte Chip-Generationen in China zum jetzigen Zeitpunkt zu hohen Preisen gehandelt, so seien Gewinnspannen bis zum 500-fachen der Originalpreise im Schwarzmarkt keine Seltenheit. Bei Smartphones kommt zum Tragen, dass diese in Sonderverwaltungszonen mit deutlich geringeren Zöllen importiert werden. Was der Frau mit Fake-Bauch zum Elektronik-Schmuggel nach der Verhaftung jetzt als Strafe droht, ist aktuell nicht bekannt.

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