Astronomen finden die Wracks einiger untergegangener Sonnensysteme
Astronomen haben wahrscheinlich die interessantesten Gesteins-Trümmer seit langer Zeit entdeckt: Um einen schwachen Weißen Zwerg in 90 Lichtjahren Entfernung kreisen die Überreste einiger ehemaliger Planeten.
Was die Forscher der University of Warwick da entdeckt haben, ist nichts Geringeres als der Überrest eines vor langer Zeit gestorbenen Sonnensystems. Ein Weißer Zwerg ist ein kleinerer Stern, der seinen gesamten Brennstoff verbraucht und seine äußeren Schichten verloren hat und anschließend einen Prozess des Zusammenziehens und Abkühlens durchläuft. Auch unserer Sonne steht eine solche Zukunft bevor, nur große Sterne mit deutlich höherer Masse haben die Chance, zu Neutronensternen oder Schwarzen Löchern zu werden.
Wenn der Stern seine äußere Hülle abstößt, bedeutet dies einen zerstörerischen Prozess für die Planeten in seinem unmittelbaren Umfeld. Bei jenen, die dicht genug an ihm dran sind, nimmt dies solch starke Formen an, dass nur noch Trümmer zurückbleiben. Dies konnte man bei dem fraglichen System sehen, weil Überbleibsel der Planeten auf den gestorbenen Stern stürzten und dort Unregelmäßigkeiten verursachen.
Aufgrund der Entfernung konnten die Planeten-Trümmer auf dem gestorbenen Stern natürlich nicht direkt beobachtet werden. Spektrale Analysen des Lichts, das WDJ2147-4035 noch immer ausstrahlt, zeigten das Vorhandensein der Metalle Natrium, Lithium und Kalium und auch Hinweise auf Kohlenstoff wurden gefunden, diese haben auf der Oberfläche eigentlich nichts zu suchen. Damit ist dies der älteste bisher entdeckte metallverschmutzte Weiße Zwerg.
Die Forscher fanden mit WDJ1922+0233 außerdem ein zweites, recht ähnliches Exemplar. Dieser erscheint in den Teleskopen eher blau, was auf eine Helium-Wasserstoff-Mischatmosphäre zurückzuführen ist. Dazwischen finden sich Anzeichen auf Elemente, die eine ähnliche Zusammensetzung wie die kontinentale Kruste der Erde aufweisen.
Siehe auch:
Wenn der Stern seine äußere Hülle abstößt, bedeutet dies einen zerstörerischen Prozess für die Planeten in seinem unmittelbaren Umfeld. Bei jenen, die dicht genug an ihm dran sind, nimmt dies solch starke Formen an, dass nur noch Trümmer zurückbleiben. Dies konnte man bei dem fraglichen System sehen, weil Überbleibsel der Planeten auf den gestorbenen Stern stürzten und dort Unregelmäßigkeiten verursachen.
Trümmer auf dem Stern
Der Stern, der in den Katalogen unter der Bezeichnung WDJ2147-4035 eingetragen ist, hatte ein recht kurzes aktives Leben. Das Alter des Objekts wird auf insgesamt 10,7 Milliarden Jahre geschätzt, wobei allein schon 10,2 Milliarden Jahre auf die Abkühlungsphase als Weißer Zwerg entfallen.Aufgrund der Entfernung konnten die Planeten-Trümmer auf dem gestorbenen Stern natürlich nicht direkt beobachtet werden. Spektrale Analysen des Lichts, das WDJ2147-4035 noch immer ausstrahlt, zeigten das Vorhandensein der Metalle Natrium, Lithium und Kalium und auch Hinweise auf Kohlenstoff wurden gefunden, diese haben auf der Oberfläche eigentlich nichts zu suchen. Damit ist dies der älteste bisher entdeckte metallverschmutzte Weiße Zwerg.
Die Forscher fanden mit WDJ1922+0233 außerdem ein zweites, recht ähnliches Exemplar. Dieser erscheint in den Teleskopen eher blau, was auf eine Helium-Wasserstoff-Mischatmosphäre zurückzuführen ist. Dazwischen finden sich Anzeichen auf Elemente, die eine ähnliche Zusammensetzung wie die kontinentale Kruste der Erde aufweisen.
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