Ein Jahr Ahrtal-Flut: Mobilfunker bereiten sich auf neues Unglück vor
Ein Jahr ist es nun her, dass über die Einwohner des Ahrtals die Katastrophe hineinbrach. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli rissen Regenfluten ganze Häuser mit sich. Inzwischen ist aber zumindest die Kommunikations-Infrastruktur wieder voll verfügbar.
Die Mobilfunkanbieter haben im Vorfeld des Jahrestages vermeldet, dass die Netz-Infrastruktur in den betroffenen Regionen vollständig wiederhergestellt ist. Allerdings haben die Betreiber nicht einfach nur die alten Komponenten ersetzt und die Technik auf dem Stand vor der Flut erneut aufgebaut. Vielmehr, so laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA aus dem zuständigen Ministerium in Rheinland-Pfalz, wurden bereits in der frühen Phase des Wiederaufbaus Entscheidungen getroffen, die zu einem deutlich widerstandsfähigeren Netz führten.
Vodafone teilte beispielsweise mit, dass man als Schlussfolgerung aus der Katastrophen-Zeit die Zahl der vorgehaltenen mobilen Basisstationen, die bei Schäden oder Überlastungen an der normalen Infrastruktur kurzfristig in Stellung gebracht werden können, deutlich ausgebaut habe. Weiterhin hat das Unternehmen eine ganze Reihe zusätzlicher Notstromaggregate angeschafft.
Unterdessen warnte der Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Ralph Tiesler, dass im Zuge der Klimakrise immer wieder mit solchen Ereignissen zu rechnen sei. Er empfahl im Zuge dessen, dass bestimmte Regionen zukünftig besser nicht mehr besiedelt werden sollten. Diese Frage stelle sich bei Gebieten in der Nähe von Flüssen und an den Meeresküsten durchaus. Denn die Klimamodelle gehen allesamt davon aus, dass es aufgrund von Starkregen-Ereignissen häufiger zu solchen Überschwemmungen und zu heftigeren Sturmfluten bei steigendem Meeresspiegel kommen wird.
Siehe auch: Flutgebiete: Telekom baut Glasfaser statt Kupfer zu reparieren
Vodafone teilte beispielsweise mit, dass man als Schlussfolgerung aus der Katastrophen-Zeit die Zahl der vorgehaltenen mobilen Basisstationen, die bei Schäden oder Überlastungen an der normalen Infrastruktur kurzfristig in Stellung gebracht werden können, deutlich ausgebaut habe. Weiterhin hat das Unternehmen eine ganze Reihe zusätzlicher Notstromaggregate angeschafft.
Bau-Standorte überdenken
Aber auch bei der Netzinfrastruktur selbst werden Vorkehrungen getroffen. Die Telekom vermeldete beispielsweise, dass man die Standorte verschiedener Vermittlungsstellen überprüft habe. Diese wurden nun teils nicht an ihren alten Positionen wieder aufgebaut, sondern eher an Hanglagen verlegt, wo weniger mit einer Überflutung gerechnet werden muss. Funkanlagen haben außerdem teilweise zusätzliche Backup-Batterien erhalten, durch die sie auch bei ausfallender Anbindung an das Stromnetz noch mehrere Stunden aktiv bleiben können.Unterdessen warnte der Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Ralph Tiesler, dass im Zuge der Klimakrise immer wieder mit solchen Ereignissen zu rechnen sei. Er empfahl im Zuge dessen, dass bestimmte Regionen zukünftig besser nicht mehr besiedelt werden sollten. Diese Frage stelle sich bei Gebieten in der Nähe von Flüssen und an den Meeresküsten durchaus. Denn die Klimamodelle gehen allesamt davon aus, dass es aufgrund von Starkregen-Ereignissen häufiger zu solchen Überschwemmungen und zu heftigeren Sturmfluten bei steigendem Meeresspiegel kommen wird.
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