Apple App-Abos: Große Aufregung um automatische Preiserhöhungen
Die Nachricht schlägt gerade hohe Wellen: Apple erlaubt es Entwicklern, bei sich automatisch verlängernden Abos ohne Bestätigung der Nutzer die Preise zu erhöhen. Schaut man sich die Bedingungen genauer an, gibt es für große Aufregung aber kaum Gründe.
Zwar galt bisher, dass eine solche Preiserhöhung vom Nutzer erst bestätigt werden musste, das hatte laut Apple aber auch zu Problemen geführt - und zwar immer dann, wenn ohne Zustimmung der entsprechende Dienst unabsichtlich unterbrochen wurde. Mit dem entsprechenden Update, das jetzt für alle Nutzer aktiviert wurde, wird der Prozess sozusagen umgedreht: Aus Opt-in wird Opt-out.
Will eine App den Preis für ein automatisch verlängerndes Abo erhöhen, muss der Nutzer zuvor über E-Mail, Push-Benachrichtigung und eine Nachricht innerhalb der App darauf hingewiesen werden. Hier wird auch direkt darüber informiert, wie Abonnements angezeigt, verwaltet und im Zweifelsfall gekündigt werden können. Ohne Zutun gilt die Preiserhöhung dann als akzeptiert.
Siehe auch:
Viel Aufregung um eine sehr klare Anpassung
Ja, im ersten Moment lässt das, was Apple da seit Anfang des Jahres in einem Pilotprojekt getestet und jetzt ausgeliefert hat, auf jeden Fall aufhorchen. Entwickler können bei Abonnements, die sich automatisch verlängern, eine Erhöhung des Preises vornehmen, ohne dass der Nutzer diese aktiv abnicken muss. Klingt nach einer guten Methode, um unbemerkt mehr Geld abzugreifen? Mit einem Blick auf die Ankündigung auf der Apple Developer Seite kann man diese Sorge auf jeden Fall ausräumen.Zwar galt bisher, dass eine solche Preiserhöhung vom Nutzer erst bestätigt werden musste, das hatte laut Apple aber auch zu Problemen geführt - und zwar immer dann, wenn ohne Zustimmung der entsprechende Dienst unabsichtlich unterbrochen wurde. Mit dem entsprechenden Update, das jetzt für alle Nutzer aktiviert wurde, wird der Prozess sozusagen umgedreht: Aus Opt-in wird Opt-out.
Will eine App den Preis für ein automatisch verlängerndes Abo erhöhen, muss der Nutzer zuvor über E-Mail, Push-Benachrichtigung und eine Nachricht innerhalb der App darauf hingewiesen werden. Hier wird auch direkt darüber informiert, wie Abonnements angezeigt, verwaltet und im Zweifelsfall gekündigt werden können. Ohne Zutun gilt die Preiserhöhung dann als akzeptiert.
Weitere deutliche Limits
Um Missbrauch zu verhindern, setzt Apple hier für die Entwickler aber weitere deutliche Limits. Das Feature zur Preiserhöhung kann von einer App maximal einmal im Jahr genutzt werden, die maximale Erhöhung beträgt dabei 5 Euro für den regulären Abonnementpreis oder 50 Euro bei einem Jahresabo. Alle Preiserhöhungen, die über diesen Limits liegen, müssen von den App-Anbietern dann wiederum nach dem alten System abgewickelt werden, das heißt: Hier wird die automatische Abrechnung erst nach Zustimmung der Nutzer zum höheren Preis erneuert.Siehe auch:
- Abo-Falle: Einige Gratis-Apps aus dem App Store werden aufdringlich
- Provisionen im Metaverse: Da wird der AppStore zum Schnäppchenmarkt
- Muss Apple bald App-Stores von Drittanbietern auf iPhones zulassen?
- App Store-Regel vs. Wettbewerb: Microsoft wettert kräftig gegen Apple
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