Nach Gewerkschaftsgründung:
Amazon entlässt zuständige Manager
Der Handelskonzern Amazon hat in New York eine Reihe von Managern entlassen. Dies steht offenbar im Zusammenhang mit einer erfolgreichen Gewerkschafts-Gründung durch die Beschäftigten in der dortigen Niederlassung.
Im New Yorker Stadtteil Staten Island hatten Beschäftigte erst kürzlich die Amazon Labor Union etabliert. Dies gilt in der Arbeiterbewegung der USA als historischer Sieg, da Amazon sich lange und vehement dagegen zur Wehr setzte, dass die Mitarbeiter sich für ihre Interessen organisieren. Der Erfolg strahlt dabei über das Unternehmen hinaus, da Amazon in Staten Island immerhin der zweitgrößte Arbeitgeber ist.
Dass die fraglichen Entlassungen nicht ohne konkreteren Grund stattfanden, lässt sich daran erkennen, dass leistungsbedingte Kündigungen eher im Zuge des regelmäßigen Bewertungszyklus' für Beschäftigte des Unternehmens erfolgen - und aktuell fand keine Leistungsüberprüfung statt. Hinzu kommt, dass zumindest für einen Teil der fraglichen Manager bekannt ist, dass sie zuletzt eher gute Noten bekamen. Einige waren auch schon viele Jahre bei dem Konzern tätig, wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht.
Schilderungen Beschäftigter aus der fraglichen Niederlassung zeichnen jedoch ein etwas anderes Bild. In der Belegschaft wird eher angenommen, dass die betroffenen Führungskräfte eigentlich damit beauftragt waren, die Gründung der Gewerkschaft zu verhindern, damit aber trotz verschiedener Maßnahmen scheiterten. Der Konzern hat sich immerhin lange recht erfolgreich dagegen gewehrt, dass die Mitarbeiter sich organisieren. Die Gewerkschafter wollen unter anderem längere Pausenzeiten, bezahlte Krankentage und höhere Löhne durchsetzen.
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Dass die fraglichen Entlassungen nicht ohne konkreteren Grund stattfanden, lässt sich daran erkennen, dass leistungsbedingte Kündigungen eher im Zuge des regelmäßigen Bewertungszyklus' für Beschäftigte des Unternehmens erfolgen - und aktuell fand keine Leistungsüberprüfung statt. Hinzu kommt, dass zumindest für einen Teil der fraglichen Manager bekannt ist, dass sie zuletzt eher gute Noten bekamen. Einige waren auch schon viele Jahre bei dem Konzern tätig, wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht.
Angeblich Folge langer Prüfungen
Seitens des Unternehmens hieß es, die Entscheidung, sich von den Managern zu trennen, sei das Ergebnis einer wochenlangen Evaluierung der Führungsebene. Die Prüfung habe "organisatorische Veränderungen" zum Ergebnis gehabt, in deren Rahmen die jeweiligen Personen ihre Posten räumen mussten.Schilderungen Beschäftigter aus der fraglichen Niederlassung zeichnen jedoch ein etwas anderes Bild. In der Belegschaft wird eher angenommen, dass die betroffenen Führungskräfte eigentlich damit beauftragt waren, die Gründung der Gewerkschaft zu verhindern, damit aber trotz verschiedener Maßnahmen scheiterten. Der Konzern hat sich immerhin lange recht erfolgreich dagegen gewehrt, dass die Mitarbeiter sich organisieren. Die Gewerkschafter wollen unter anderem längere Pausenzeiten, bezahlte Krankentage und höhere Löhne durchsetzen.
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