Entlassung von 10 Prozent der Mitarbeiter? Xiaomi dementiert Gerüchte

Xiaomi hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach das Unternehmen vor der Entlassung von einer Vielzahl von Mitarbeitern stehen soll. In China machten zuvor Meldungen die Runde, laut denen man rund zehn Prozent der Stellen streichen wolle.
Logo, Xiaomi
Wie die South China Morning Post berichtet, hat Xiaomi Berichte dementiert, wonach der chinesische Smartphone-Hersteller und Technologiekonzern eine große Zahl von Mitarbeitern entlassen wolle. Entsprechende Behauptungen waren in Chinas Sozialen Medien aufgetaucht.

CEO will Xiaomi in drei Jahren an die Spitze bringen

Angeblich will Xiaomi rund 10 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen, wobei vor allem neu angeworbene Kräfte davon überzeugt werden sollen, das Unternehmen wieder zu verlassen. Xiaomi dementierte die Meldungen, die unter anderem von der zweitgrößten staatlichen Nachrichtenagentur Chinas verbreitet wurden und verwies darauf, dass es bisher noch nie einen Stellenabbau gegeben habe.

Der Konzern beschäftigt weltweit derzeit mehr als 31.000 Mitarbeiter und will laut einem Unternehmensvertreter weiter wachsen. Es habe seit der Firmengründung im Jahr 2010 noch weiter reichende Stellenstreichungen gegeben, hieß es weiter. Außerdem suche Xiaomi derzeit sogar rund 4.000 neue Mitarbeiter, will also weiterhin kräftig wachsen.

Einen prominenten Abgang gab es zuletzt aber schon. So verließ zuletzt Li Weixing das Unternehmen, der einer der wichtigsten Köpfe hinter der Entwicklung der MIUI-Oberfläche für Smartphones und Tablets war. Er gehörte außerdem zu den 14 Gründungsmitgliedern von Xiaomi und hatte das Unternehmen während der Gründungsphase auch finanziell unterstützt.

Xiaomi will derzeit weiter seine Position im Smartphone-Markt verbessern. Unternehmenschef Lei Jun erklärte erst in der letzten Woche, dass man innerhalb von drei Jahren vollständig zu Apple aufschließen will, sei es in Sachen Software, Performance oder Qualität. Außerdem wolle man innerhalb des gleichen Zeitraums Samsung die Spitzenposition im Smartphone-Markt abnehmen, verkündete der Gründer und CEO vollmundig.
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