Hyper-V-Bug bleibt, Windows Server Updates trotzdem wieder gestartet

Microsoft hat die ersten nach dem Patch-Day Januar gemeldeten Probleme rund um die Updates in den Griff bekommen. So hat der Konzern die Verteilung der Sicherheitsupdates für Windows Server wieder gestartet, nachdem die Updates für kurze Zeit zurückgezogen wurden. Die kumulativen Windows Server-Updates für Januar 2022 sind nun wieder über Windows Update verfügbar. Wie wir berichtet hatten, hatte Microsoft die Updates zurückgezogen, allerdings ohne sich zu dem Sachverhalt zu äußern. Es geht dabei vorrangig um die Updates KB5009624 für Windows Server 2012 R2, KB5009557 für Windows Server 2019 und KB5009555 für Windows Server 2022.

Nachdem Windows-Administratoren die Updates installiert hatten, stellten einige fest, dass ihre Windows Server in Startschleifen gerieten, ReFS-Volumes unzugänglich wurden und Hyper-V nicht mehr gestartet werden konnte.

Nach den zahlreichen Problemen, die Windows-Administratoren in den ersten Tagen nach dem Patch-Day gemeldet hatten, waren die Updates am Donnerstag plötzlich nicht mehr über Windows Update verfügbar. Wer wollte, konnte sie jedoch weiterhin über Windows Server Update Services (WSUS) und den Microsoft-Katalog laden und installieren. Betroffene hatten gemeldet, dass sie nach den Sicherheitsupdates Hyper-V-Host nicht mehr starten können, wobei die Fehlermeldung nur besagte, dass der Hypervisor nicht läuft ("Der virtuelle Computer konnte nicht gestartet werden, da der Hypervisior nicht ausgeführt wird").

Bekannte Probleme in den Updates

Damit sind virtuellen Maschinen komplett ausgeknockt. Jetzt sind die Updates allesamt wieder verfügbar über Windows Update. Das Windows-Team nennt jedoch in den Support-Artikeln in der Knowledge Base keine Details dazu, warum man das Update erst gestoppt und dann wieder in die Verteilung gegeben hat. Allerdings gibt es jetzt einen Vermerk im Abschnitt der "Bekannte Probleme in diesem Update". Da heißt es:

Monatliches Rollup KB5009586 Windows Server 2012

"Nach der Installation dieses Updates auf einem Gerät mithilfe von Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) werden virtuelle Computer (VMs) in Hyper-V möglicherweise nicht gestartet.

Wir suchen zurzeit nach einer Aktualisierung und werden in einer kommenden Version ein Update bereitstellen."

Microsoft hat sich also entschlossen, das Update weiterzuverteilen und den Fehler parallel dazu zu untersuchen. Das lässt darauf schließen, dass es sich nur um ein Problem handelt, das vereinzelt auftritt. Ein Update zur Fehlerbehebung ist angekündigt, wann es kommt, ist jedoch ungewiss.

WinFuture Update Pack Aktualisierte Version jetzt verfügbar Siehe auch: Host-System übernommen: Exploit für Windows Hyper-V-Schwachstelle Microsoft, Betriebssystem, Windows, Server, Windows Server, Windows Server 2016, Windows Server 2019, Windows Server 2022, Windows Server 2021, Windows Server 2023 Microsoft, Betriebssystem, Windows, Server, Windows Server, Windows Server 2016, Windows Server 2019, Windows Server 2022, Windows Server 2021, Windows Server 2023
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