Telekom zeigt neue DSL-Hybrid-Anschlüsse mit hunderten MBit/s

Die Deutsche Telekom will ihre Hybrid-Anbindungen zukünftig auch auf Basis des 5G-Mobilfunks anbieten. Um hier aber die richtig hohen Geschwindigkeiten zu erreichen, muss die gesamte Technik auf Seiten des Nutzers neu konzipiert werden. Bereits seit längerer Zeit bietet die Telekom ihren Kunden in Regionen mit schlechter Festnetz-Infrastruktur den Hybrid-Zugang an. Hier steht ein normaler DSL-Anschluss mit relativ geringer Bandbreite zur Verfügung. Wenn nun aber eine Anwendung eine schnellere Verbindung benötigt - beispielsweise um ein Video zu streamen - schaltet sich das im Home-Router verbaute Mobilfunk-Modul hinzu und baut parallel eine schnellere LTE-Verbindung auf.

Inzwischen stehen an immer mehr Standorten auch 5G-Infrastrukturen zur Verfügung. Allerdings lassen diese sich nicht einfach mit einem Upgrade der Router-Hardware sinnvoll für vergleichbare Systeme nutzen. Denn die höchsten Bandbreiten bekommt man hier bei der Nutzung der höheren Frequenzen von beispielsweise 3,6 Gigahertz. Diese sind im Inneren von Gebäuden aber nur schwer zu empfangen.

Deutsche Telekom zeigt ihre 5G-Hybrid-Technik

Außenantenne nötig

"Bei mehr als 3 GHz kommen wir maximal noch hinter die Fensterscheibe - was dazu führt, dass wir die Antennenmodule eben nicht in den Router verbauen können", erklärte Horst Durben, Telekom-Produktmanager für Breitband. Daher entwickelt und testet die Telekom derzeit Systeme mit einer Außenantenne.

Diese kann mit einer von mehreren verschiedenen Halterungs-Optionen beispielsweise auf der Terrasse oder an einem Balkongeländer angebracht werden. "Die Idee ist, dass wir von der Außenantenne mit einem Flachbandkabel durch den Fensterrahmen oder den Balkontürrahmen durchgehen, so dass man nicht unbedingt ein Loch bohren muss - und dass wir dann mit dem Flachbandkabel Richtung Router gehen", so Durben. In ersten Feldtests konnte die Telekom die Internet-Anbindung einiger Haushalte bereits von maximal 50 auf bis zu 450 Megabit pro Sekunde im Downstream verbessern, im Upstream wurden dann über 5G bis zu 50 Megabit pro Sekunde erreicht. Unter optimalen Bedingungen sollen sogar bis zu 750 Megabit pro Sekunde machbar sein.

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