Chipkrise: TI beginnt mit Ursachenbekämpfung - vier neue Wafer-Werke

Der US-Hersteller Texas Instruments wurde zuletzt immer wieder dafür kritisiert, dass er seine Fertigungskapazitäten nicht schnell genug ausbaut und so erheblich zu den anhaltenden Engpässen bei sogenannten Analog-Chips beitrug. Jetzt will die Firma groß investieren. Wie die Zeitung Dallas Morning News berichtet, hat Texas Instruments (TI) den Bau von bis zu vier neuen Werken für sogenannte 300-Millimeter-Wafer angekündigt. Auf einem großen Gelände in der Stadt Sherman im US-Bundesstaat Texas sollen innerhalb von vier Jahren riesige neue Kapazitäten für die Chipfertigung geschaffen werden. Insgesamt sollen bis zu 30 Milliarden Dollar investiert werden.

Neue Werke sollen bis 2025 online sein

TI setzt darauf, seine Wafer und Chips vor allem in den USA zu fertigen, so dass diese auch vor allem von Abnehmern in Nordamerika eingekauft werden können. Der Konzern will zunächst zwei Produktionsstätten in Sherman errichten, wobei der Bau der Werke ab dem kommenden Jahr anlaufen soll. Bis 2025 soll dann die Fertigung in den neuen Werken beginnen.

Das Unternehmen betreibt in Sherman schon jetzt einen Standort, doch fertigt dieser noch Wafer in großen Strukturbreiten, die mittlerweile als veraltet gelten und wird deshalb heruntergefahren. Sollte die Nachfrage rund um die Halbleiterprodukte von TI anhalten, will das Unternehmen zwei weitere Werke in der Stadt errichten. Insgesamt könnten letztlich 3000 neue Arbeitsplätze entstehen.

TI ist der weltweit führende Anbieter von sogenannten Analog-ICs, bei denen es sich um vergleichsweise simple Chips handelt, die nicht in den modernsten Fertiungsprozessen gebaut werden. Sie sind dennoch für die Elektronikindustrie und die Autobranche unerlässlich, übernehmen sie doch zum Beispiel in Form der sogenannten Power Management ICs (PMICs) die Aufgabe der Spannungsregelung, die bei modernen Elektronikprodukten wie Smartphones, Computern und auch immer mehr Fahrzeugen eine entscheidende Rolle spielen.

Nach Angaben von Analysten hatte sich Texas Instruments bisher bei neuen Investitionen in den Ausbau seiner Kapazitäten zurückgehalten, weil man nicht sicher war, dass die stark erhöhte Nachfrage auch in den kommenden Jahren bestehen würde. Allmählich kommt aber Schwung in TIs Expansionspläne, hatte man als kurzfristige Lösung doch zum Beispiel ein Wafer-Werk von Micron in Lehi, Texas übernommen, um dort ebenfalls Chips zu produzieren. Amd, Prozessoren, Ces, Notebooks, Chips, Laptops, Mobile, CES 2020, Cpus, Ryzen 4000 Amd, Prozessoren, Ces, Notebooks, Chips, Laptops, Mobile, CES 2020, Cpus, Ryzen 4000 AMD
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