Attila Hildmanns Telegram-Kanal teils gesperrt, unklar aber von wem
Der Verschwörungsspinner, Antisemit und Autor Attila Hildmann hat sich zuletzt an die Spitze der Reichsbürgerbewegung und der neuen rechtsextremen Szene gesetzt, die wichtigste Plattform für seine Hetze war sein Kanal auf Telegram. Doch damit ist nun weitgehend Schluss.
Attila Hildmann konnte und musste man zuletzt auch offen als Neonazi bezeichnen, mit seinen wirren und hetzerischen Wortmeldungen hat er jegliche Grenzen sprichwörtlich kilometerweit überschritten. Dazu nutzte er vorzugsweise seinen Kanal auf Telegram, dort konnte er allerhand Bedenkliches und auch Illegales verbreiten.
Hildmann, gegen den ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der Volksverhetzung vorliegt, hat sich mittlerweile in die Türkei abgesetzt. Von dort aus verbreitet er seine Inhalte eben via Telegram, wo er etwa 100.000 Abonnenten hatte. Doch seit kurzen ist der Hildmann-Kanal mobil nicht mehr aufrufbar. Android-Nutzer bekommen etwa den Hinweis "Diese Nachricht kann auf Telegram-Apps, die aus dem Google Play Store geladen wurde, nicht angezeigt werden" zu sehen.
Wahrscheinlicher ist, dass Telegram selbst tätig geworden ist. Denn im Web existiert der Hildmann-Kanal selbst noch, ist aber in Richtung der App-Stores gesperrt. Über das Web-Interface ist der Kanal wohl genau genommen versteckt, denn per Suchanfrage lässt er sich nicht finden. Wer bereits einen Link hat bzw. kennt, der kann sich weiterhin an den braunen Ergüssen des ehemaligen Kochbuch-Autors erfreuen.
Hildmann, gegen den ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der Volksverhetzung vorliegt, hat sich mittlerweile in die Türkei abgesetzt. Von dort aus verbreitet er seine Inhalte eben via Telegram, wo er etwa 100.000 Abonnenten hatte. Doch seit kurzen ist der Hildmann-Kanal mobil nicht mehr aufrufbar. Android-Nutzer bekommen etwa den Hinweis "Diese Nachricht kann auf Telegram-Apps, die aus dem Google Play Store geladen wurde, nicht angezeigt werden" zu sehen.
Hat Telegram selbst gesperrt bzw. eingeschränkt?
Wie diese Sperre zustande kam, ist derzeit noch unklar: Denn zunächst hieß es, dass Google und Apple für die Sperre verantwortlich seien, doch wie der Spiegel schreibt, dementierte zumindest Google, etwas damit zu tun zu haben. Auch im Fall von Apple ist es unwahrscheinlich, dass der Konzern von sich aus und zudem koordiniert mit Google tätig geworden ist. Hildmann selbst behauptet, dass er von Apple und Google "zensiert" werde, doch die Sperre eines Kanals über den Google Play Store sowie den Apple App Store ist technisch nicht möglich.Wahrscheinlicher ist, dass Telegram selbst tätig geworden ist. Denn im Web existiert der Hildmann-Kanal selbst noch, ist aber in Richtung der App-Stores gesperrt. Über das Web-Interface ist der Kanal wohl genau genommen versteckt, denn per Suchanfrage lässt er sich nicht finden. Wer bereits einen Link hat bzw. kennt, der kann sich weiterhin an den braunen Ergüssen des ehemaligen Kochbuch-Autors erfreuen.
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