Fry's Electronics: Kult-Händler der IT-Szene im Silicon Valley ist dicht
Die zahlreichen Tech-Enthusiasten im Silicon Valley verlieren jetzt ihren liebsten Ausrüster: Die Märkte von Fry's Electronics bleiben zukünftig komplett geschlossen, die Online-Kanäle sind bereits abgeschaltet worden.
Gestern tauchten in den US-Medien Gerüchte darüber auf, dass die Kette von Elektronikmärkten vor dem Aus steht. Und dann ging es doch recht plötzlich. Auf einmal war der Faceboook-Account gelöscht, der Twitter-Account wurde auf privat geschaltet und das Management nahm auch die Webseite offline und veröffentlichte hier stattdessen eine Erklärung zum Ende des Anbieters.
Fry's Electronics ging aus einer kleineren Kette von Supermärkten hervor. Als deren Gründer sich zur Ruhe setzte und das Geschäft Anfang der 1970er Jahre an seine Kinder übergeben wollte, zeigten diese wenig Interesse daran, Lebensmittel und andere Produkte des alltäglichen Bedarfs zu verkaufen, wie es viele andere Läden auch taten. Es dauerte zwar noch etwas, aber nach einiger Zeit eröffnete man dann Elektronik-Märkte.
Seitens des Unternehmens begründete man den Schritt damit, dass hier quasi mehrere Ursachen zusammenkamen. Zuletzt machte den Geschäften die Corona-Pandemie ordentlich zu schaffen, aufgrund derer die meisten Nutzer auf den Online-Handel umstiegen. Events wie nächtliche Spiele-Starts und Party-ähnliche Demonstrationen der Vorzüge neuester Fernseher-Auflösungen, mit denen man immer wieder Kunden in die Geschäfte geholt hatte, konnten hier seit Monaten nicht mehr stattfinden. Aber auch schon zuvor war der stationäre Handel - insbesondere in dem Bereich, der sich an sehr netzaffine Verbraucher richtet - ordentlich unter Druck geraten.
Siehe auch: Online kein Ersatz: Media Markt & Saturn feiern den stationären Handel
Fry's Electronics ging aus einer kleineren Kette von Supermärkten hervor. Als deren Gründer sich zur Ruhe setzte und das Geschäft Anfang der 1970er Jahre an seine Kinder übergeben wollte, zeigten diese wenig Interesse daran, Lebensmittel und andere Produkte des alltäglichen Bedarfs zu verkaufen, wie es viele andere Läden auch taten. Es dauerte zwar noch etwas, aber nach einiger Zeit eröffnete man dann Elektronik-Märkte.
Corona war der Todesstoß
Bis dahin war Technik eher in kleineren Läden zu finden. Fry's Electronics nutzte hingegen die großen Supermarkthallen und um den vorhandenen Platz auch zu füllen, bot man quasi ein Komplettsortiment an, das von jedem Produkt auch gleich verschiedene Varianten umfasste. Das machte die Kette, die zuletzt noch aus 28 Filialen bestand, zu einer festen Größe in der IT-Szene der USA.Seitens des Unternehmens begründete man den Schritt damit, dass hier quasi mehrere Ursachen zusammenkamen. Zuletzt machte den Geschäften die Corona-Pandemie ordentlich zu schaffen, aufgrund derer die meisten Nutzer auf den Online-Handel umstiegen. Events wie nächtliche Spiele-Starts und Party-ähnliche Demonstrationen der Vorzüge neuester Fernseher-Auflösungen, mit denen man immer wieder Kunden in die Geschäfte geholt hatte, konnten hier seit Monaten nicht mehr stattfinden. Aber auch schon zuvor war der stationäre Handel - insbesondere in dem Bereich, der sich an sehr netzaffine Verbraucher richtet - ordentlich unter Druck geraten.
Siehe auch: Online kein Ersatz: Media Markt & Saturn feiern den stationären Handel
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen