Peinlicher Erfolg: Mokka-e ist so beliebt, dass Opel Kunden verprellt
Opel ist der Erfolg seines Elektro-SUVs Mokka-e eindeutig über den Kopf gestiegen. Seit Ende letzten Jahres nehmen Händler Vorbestellungen entgegen, und das auch noch, nachdem die Jahresproduktionsmenge verkauft war. Jetzt muss Opel Kaufverträge kündigen.
Wie das Handelsblatt berichtet, könnte man sich bei dem Konzern eigentlich über einen regen Absatz des seit September vorbestellbaren Elektro-SUVs freuen. Wie es aus Konzern- und Händlerkreisen heißt, sind alle Produktionskapazitäten, die für das Jahr 2021 geplant sind, erschöpft. Doch offenbar hatten Verkäufer und Hersteller hier grob falsch kalkuliert.
Wie jetzt Käufern des Mokka-e in einem Schreiben von Opel mitgeteilt wird, kündigt das Unternehmen aktuell hunderten Kunden ihre Kaufverträge. Der Grund: Die Bestellungen müssen wegen "Überbuchung storniert werden". In diesem Jahr sei eine Lieferung des Modells nicht mehr möglich. Aktuell kann der Konzern auch darüber hinaus nicht absehen, wie es um spätere Liefertermine steht.
Zu viele wollen den neuen Opel Elektro-SUV
Dass es in Sachen Elektro-Mobilität auf vielen Ebenen nicht immer allzu geplant zugeht, zeigt die fast schon dramatische langsame Entwicklung im Bereich der Zulassungen. Seit wenigen Monaten ist nach erneutem Eingreifen der Politik hier ein Aufwärtstrend - auf niedrigem Grundniveau - zu bemerken, deutsche Autobauer sind von diesem Ansturm aber offenbar überfordert. Jetzt kommt es rund um den Mokka-e zu peinlichen Schlagzeilen für Opel.Wie das Handelsblatt berichtet, könnte man sich bei dem Konzern eigentlich über einen regen Absatz des seit September vorbestellbaren Elektro-SUVs freuen. Wie es aus Konzern- und Händlerkreisen heißt, sind alle Produktionskapazitäten, die für das Jahr 2021 geplant sind, erschöpft. Doch offenbar hatten Verkäufer und Hersteller hier grob falsch kalkuliert.
Wie jetzt Käufern des Mokka-e in einem Schreiben von Opel mitgeteilt wird, kündigt das Unternehmen aktuell hunderten Kunden ihre Kaufverträge. Der Grund: Die Bestellungen müssen wegen "Überbuchung storniert werden". In diesem Jahr sei eine Lieferung des Modells nicht mehr möglich. Aktuell kann der Konzern auch darüber hinaus nicht absehen, wie es um spätere Liefertermine steht.
Trostpreis
Opel versucht betroffenen Kunden den Kauf des Kleinwagens Corsa-e zu einem sehr günstigen Preis schmackhaft zu machen, dürfte bei vielen Käufern, die eigentlich einen SUV erstehen wollten, damit aber wohl nur auf wenig Gegenliebe stoßen. Opel selbst äußert sich gegenüber dem Handelsblatt zwiegespalten: Man freue sich über den neuen Verkaufsschlager im Sortiment, die Stornierungen seien aber ein "schmerzlicher, ja geradezu einmaliger Vorgang".
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