Sicheres Gaming: Sony, Microsoft und Nintendo arbeiten zusammen

Sony, Microsoft und Nintendo verkünden, in Zukunft gemeinsam für ein sicheres Gaming-Erlebnis sorgen zu wollen. Schädlichen und ge­fähr­den­den Verhaltensweisen und Inhalten soll kein Platz mehr geboten werden. Wie Sony, Microsoft und Nintendo am Montag bekanntgaben, werden die großen drei Un­ter­neh­men des Konsolenmarktes in Zukunft ihre Kräfte bündeln, um Hass und Belästigung oder Ausbeutung junger Spieler zu verhindern. "Wir sind davon überzeugt, dass Gaming et­was für alle Altersstufen, inklusive unserer jüngsten und verwundbarsten Spieler, ist. Tech­no­lo­gie schafft fesselnde Entertainment-Erfahrungen und wir wollen dafür sorgen, dass diese Erfahrungen - insbesondere dann, wenn sie den Kontakt mit anderen erfordern - positiv und respektvoll sind. Alle Spieler verdienen es, fantastische soziale Gaming-Erfahrungen in einer respektvollen und sicheren Umgebung zu machen", heißt es von offizieller Seite.

"Wir arbeiten eng mit unserer Community zusammen, um ein sicheres Spielverhalten zu för­dern, und ermutigen die Nutzung von Meldefunktionen, um unangemessene Handlungen so­fort zu melden", so die Unternehmen weiter. Zudem wird auch eine engere Zusammenarbeit mit den Justizbehörden angestrebt, um entsprechend auf etwaige Straftaten reagieren zu kön­nen. "Wir befolgen alle örtlich geltenden Gesetze und reagieren auf alle rechtlichen Auf­for­de­run­gen der Strafverfolgung. Wir informieren umgehend, wenn wir gesetzwidriges Ver­hal­ten beobachten oder glauben, dass einem Spieler unmittelbare Gefahr droht."

Features sollen leicht zugänglich sein

Für die Nutzer selbst bedeutet dies, dass sie ihr Gaming-Erlebnis beispielsweise individuell an­pas­sen können. Außerdem sollen Eltern die nötigen Hilfsmittel und Informationen erhalten, um angemessene Erfahrungen für ihre Kinder zu schaffen. Auch ist klar, dass solche Sich­er­heits-Fea­tures nur dann sinnvoll sind, wenn man sie auch unkompliziert nutzen kann. Dies wollen die drei Unternehmen auf all ihren Platt­for­men, Support-Kanälen, Diensten, Webseiten und in den Ladengeschäften ge­währ­leis­ten, um noch mehr Spieler und Eltern zu erreichen und Schutzmöglichkeiten zu bieten.

Sony, Microsoft und Nintendo betonen, in Zukunft auch in neue Technologien zu investieren, welche unangemessenes Verhalten und die Erstellung schädlicher Inhalte verhindern sollen, bevor über­haupt ein Spieler zu Schaden kommt. "Wir denken, dass wir die Chance haben, zum Wohle der gesamten Videospielindustrie und aller Spieler zusammenzuarbeiten und damit eine noch sicherere Gaming-Erfahrung anbieten können."

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