Microsoft Surface Duo: Angeblich ursprünglich mit Intel-CPU geplant
Microsoft hat mit dem Surface Duo gestern den Vertrieb seines ersten Android-basierten 'Smartphone' mit einem Snapdragon-Chip von Qualcomm aufgenommen. Ursprünglich soll das Gerät unter Umständen aber eigentlich mit einem Intel- statt einem ARM-SoC geplant gewesen sein.
Es gibt keinerlei Bestätigung aus weiteren Quellen, doch der US-Journalist und Chip-Spezialist Charlie Demerijan, besser bekannt auch als Gründer und früherer Betreiber der IT-Portale The Inquirer und The Register, behauptet, dass Qualcomm dem Konkurrenten Intel den Design-Win für das Surface Duo weggeschnappt hat.
Warum Microsoft seine ursprüngliche Planung für das Surface Duo geändert haben könnte, ist natürlich von offizieller Seite nicht zu erfahren, so dass man darüber nur spekulieren kann. Denkbar wäre, dass Intels Pläne für die Einführung der ersten "Lakefield"-SoCs schlichtweg zu stark in Verzug gerieten, um von Microsoft weiter toleriert zu werden, weshalb die Redmonder von ihrem angestammten Partner zu Qualcomm wechselten.
Qualcomm ist als größter Anbieter von ARM-SoCs für Smartphones ohnehin Spezialist für mobile Geräte, während Intel schon lange Probleme hat, seine ursprünglich für größere Systeme wie PCs und Laptops entwickelten Chips für extrem kompakte Formfaktoren zu schrumpfen. Demerijans Äußerungen sind allerdings auch mit einiger Vorsicht zu genießen.
Zwar spricht der Journalist, der eigentlich über beste Verbindungen zu Insidern bei Intel, Qualcomm und anderen Chipherstellern verfügt, davon, dass es sich um den "Headline Design Win" für Intel "Lakefield" gehandelt habe, andererseits ist nicht sicher, ob seine Quellen wirklich vom Surface Duo sprachen. Es sei möglich, dass es sich um eine Verwechslung mit dem Surface Neo handele, räumte Demerijan in weiteren Tweets zuletzt ein.
Siehe auch: Microsoft Surface Duo: Endlich liegen die technischen Details vor
'Lakefield' nicht gut genug für das Surface Duo?
Demerijan zufolge war zu Beginn des Projekts zur Entwicklung des Surface Duo bei Microsoft der Launch eines weiteren "Dual Screen Device" mit einem Prozessor aus der Intel "Lakefield"-Familie geplant. Dabei soll es sich seinen Quellen zufolge nicht um das Surface Neo handeln, das bekanntermaßen genau so einen Chip als Plattform nutzen wird.Warum Microsoft seine ursprüngliche Planung für das Surface Duo geändert haben könnte, ist natürlich von offizieller Seite nicht zu erfahren, so dass man darüber nur spekulieren kann. Denkbar wäre, dass Intels Pläne für die Einführung der ersten "Lakefield"-SoCs schlichtweg zu stark in Verzug gerieten, um von Microsoft weiter toleriert zu werden, weshalb die Redmonder von ihrem angestammten Partner zu Qualcomm wechselten.
Qualcomm ist als größter Anbieter von ARM-SoCs für Smartphones ohnehin Spezialist für mobile Geräte, während Intel schon lange Probleme hat, seine ursprünglich für größere Systeme wie PCs und Laptops entwickelten Chips für extrem kompakte Formfaktoren zu schrumpfen. Demerijans Äußerungen sind allerdings auch mit einiger Vorsicht zu genießen.
Zwar spricht der Journalist, der eigentlich über beste Verbindungen zu Insidern bei Intel, Qualcomm und anderen Chipherstellern verfügt, davon, dass es sich um den "Headline Design Win" für Intel "Lakefield" gehandelt habe, andererseits ist nicht sicher, ob seine Quellen wirklich vom Surface Duo sprachen. Es sei möglich, dass es sich um eine Verwechslung mit dem Surface Neo handele, räumte Demerijan in weiteren Tweets zuletzt ein.
Siehe auch: Microsoft Surface Duo: Endlich liegen die technischen Details vor
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