WhatsApp bekommt jetzt seine eingebaute Bezahl-Funktion spendiert
Es war schon mehrfach im Gespräch und die Umsetzung hat nun begonnen: Facebook integriert seinen eigenen Bezahl-Dienst in den WhatsApp-Messenger und dürfte diesem damit einen ordentlichen Schub verpassen. Man nimmt aber langsam Anlauf.
Die neue Funktion steht erst einmal nur WhatsApp-Nutzern in Brasilien zur Verfügung. Das dürfte dem Zweck dienen, erst einmal den Praxisbetrieb zu testen und nicht gleich die Milliarden WhatsApp-Nutzer in aller Welt auf den Service loszulassen. Man kann allerdings damit rechnen, dass das Feature, wenn es sich bewährt, zügig international ausgerollt wird.
Facebook Pay in WhatsApp
Facebook hatte seinen eigenen Bezahldienst Facebook Pay bereits im Jahr 2018 eingeführt. Seitdem fristet dieser aber ein Schattendasein. Gegen den Marktführer PayPal und einige andere Services konnte sich das Angebot bisher kaum Geltung verschaffen. Das könnte sich allerdings ändern, wenn es vielen Nutzern nun möglich wird, direkt über ihren ständig genutzten WhatsApp-Messenger zu bezahlen.
Für Facebook dürfte die Integration des Payment-Dienstes in WhatsApp aber nicht nur dafür sorgen, dass dieses Angebot mehr Nutzer zugespült bekommt. Es hilft auch dabei, die Wirtschaftlichkeit des Messengers zu steigern. Denn WhatsApp verfügt zwar mit Abstand über die meisten User in dem Bereich, doch ist es dem Mutterkonzern bisher nicht gelungen, einen tragfähigen Weg zu finden, mit dem Service auch Geld zu verdienen.
Facebook Pay verfügt derzeit über die nötigen behördlichen Zulassungen in 40 Ländern, darunter auch in vielen Ländern Europas. Deutschland ist allerdings noch nicht dabei, so dass man hierzulande wohl auch noch auf die Integration in WhatsApp warten muss.
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Facebook Pay in WhatsApp
Facebook hatte seinen eigenen Bezahldienst Facebook Pay bereits im Jahr 2018 eingeführt. Seitdem fristet dieser aber ein Schattendasein. Gegen den Marktführer PayPal und einige andere Services konnte sich das Angebot bisher kaum Geltung verschaffen. Das könnte sich allerdings ändern, wenn es vielen Nutzern nun möglich wird, direkt über ihren ständig genutzten WhatsApp-Messenger zu bezahlen.
Zügiger Ausbau wahrscheinlich
Für die Verwendung der Payment-Funktion benötigen die Nutzer eine Visa- oder Mastercard-Kreditkarte der Banken Banco do Brasil, Sicredi oder Nubank. Natürlich ist es damit möglich, Kontakten im Messenger direkt Geld zu überweisen. Deutlich häufiger dürfte allerdings die Option genutzt werden, direkt aus WhatsApp heraus auch an kontaktlosen Kassenterminals in Geschäften bezahlen zu können. Zur Autorisierung der jeweiligen Zahlung benötigt man die Facebook Pay PIN oder die biometrische Kennung (Fingerabdruck oder Gesichts-Scan) des Smartphones.Für Facebook dürfte die Integration des Payment-Dienstes in WhatsApp aber nicht nur dafür sorgen, dass dieses Angebot mehr Nutzer zugespült bekommt. Es hilft auch dabei, die Wirtschaftlichkeit des Messengers zu steigern. Denn WhatsApp verfügt zwar mit Abstand über die meisten User in dem Bereich, doch ist es dem Mutterkonzern bisher nicht gelungen, einen tragfähigen Weg zu finden, mit dem Service auch Geld zu verdienen.
Facebook Pay verfügt derzeit über die nötigen behördlichen Zulassungen in 40 Ländern, darunter auch in vielen Ländern Europas. Deutschland ist allerdings noch nicht dabei, so dass man hierzulande wohl auch noch auf die Integration in WhatsApp warten muss.
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