76 Terabit: M-Net startet neuen Glasfaser-Ring in Bayern
Der lokale Netzbetreiber M-Net hat einen wichtigen Meilenstein im Ausbau seiner Infrastruktur abgeschlossen: Heute hat das Unternehmen seinen neuen Bayernring vorgestellt, der im Süden Deutschlands eine leistungsfähige Infrastruktur bereitstellt.
Der neue Kernbereich des Netzes von M-Net besteht aus Glasfaserstrecken von insgesamt 1200 Kilometern Länge. Dieser Bayernring erstreckt sich von München nach Nürnberg. Bis zum Jahresende soll außerdem der Südwestring von München nach Frankfurt am Main fertiggestellt werden. Dieser bietet dann auch eine Verbindung nach Baden-Württemberg und soll vor allem auch die direkte Anbindung M-Nets an den Internet-Knoten DE-CIX gewährleisten.
Der jetzt fertige Bayernring verfügt über zusätzliche Relais-Standorte in Ingolstadt und Regensburg, der Südwestring über die Relais-Stationen Augsburg, Ulm, Würzburg, Stuttgart und Karlsruhe. Die verbaute Technik erlaubt die Übertragung von bis zu 600 Gigabit pro Sekunde auf einer einzelnen Wellenlänge des Lichts - dies beruht auf einem neuen Codierungsverfahrens basierend auf Forschungsarbeiten der TU München. Insgesamt kann die Infrastruktur so eine Bandbreite von bis zu 76 Terabit pro Sekunde.
Im Vergleich zu den Vectoring-Netzen, bei denen die Glasfaser-Strecke auf der letzten Meile in einem Kupfer-Kabel mündet, soll das M-Net-Verfahren so um den Faktor 8 bis 10 effizienter arbeiten. Das verspricht vor allem auch im zukünftigen Betrieb deutliche Kostenvorteile, wenn der CO2-Fußabdruck steuerlich berücksichtigt wird.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Der jetzt fertige Bayernring verfügt über zusätzliche Relais-Standorte in Ingolstadt und Regensburg, der Südwestring über die Relais-Stationen Augsburg, Ulm, Würzburg, Stuttgart und Karlsruhe. Die verbaute Technik erlaubt die Übertragung von bis zu 600 Gigabit pro Sekunde auf einer einzelnen Wellenlänge des Lichts - dies beruht auf einem neuen Codierungsverfahrens basierend auf Forschungsarbeiten der TU München. Insgesamt kann die Infrastruktur so eine Bandbreite von bis zu 76 Terabit pro Sekunde.
Technik von Nokia
Der finnische Netzwerkausrüster Nokia versorgt den Provider dabei mit einer neuen Generation von Transpondern, durch die keine optisch-elektronischen Wandler mehr zwischengeschaltet werden müssen. Das reduziert die Komplexität auf der Strecke und verringert den Energiebedarf beim gesamten Netzbetrieb. Und das ganze System ist für die direkte Glasfaser-Anbindung von Haushalten und Betrieben konzipiert.Im Vergleich zu den Vectoring-Netzen, bei denen die Glasfaser-Strecke auf der letzten Meile in einem Kupfer-Kabel mündet, soll das M-Net-Verfahren so um den Faktor 8 bis 10 effizienter arbeiten. Das verspricht vor allem auch im zukünftigen Betrieb deutliche Kostenvorteile, wenn der CO2-Fußabdruck steuerlich berücksichtigt wird.
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