Mit Wi-Fi 6 und 5G: Neue AVM FritzBox-Router offiziell vorgestellt
Nach einem ersten Teaser kündigt AVM seine neuen FritzBox-Modelle für Glasfaseranschlüsse und das 5G-Netz offiziell an. Zwei der drei WLAN-Router mit FritzOS 7.12 verfügen über den neuen, schnelleren Standard Wi-Fi 6. Die Markteinführung ist im nächsten Jahr geplant.
Einen Tag vor dem inoffiziellen Start der Internationalen Funkausstellung (IFA 2019) in Berlin präsentiert der Berliner Netzwerkspezialist AVM sein neues FritzBox-Lineup, welches sich vor allem auf Kunden mit Kabel- und Glasfaseranschlüssen konzentriert. Den Anfang machen die beiden Router FritzBox 5550 und 5530. Beide sind laut Hersteller für alle gängigen Glasfaseranschlüsse in Europa ausgelegt und bieten neben einer schnellen WLAN-ax-Verbindung (Wi-Fi 6) einen passenden 2,5-Gigabit-LAN-Port, um Internet-Geschwindigkeiten jenseits von einem GBit/s bewältigen zu können.
Die neue AVM-Router FritzBox 5550, 5530 und 6660 Cable mit Wi-Fi 6.
Als Highlight wird zudem die AVM FritzBox 6850 5G gefeiert, die vom Unternehmen als "weltweit erster All-in-One-Router für 5G" beschrieben wird. Mit Hilfe des Qualcomm Snapdragon X55-Chipsets können 5G-Verbindungen mit einer theoretischen Geschwindigkeit von 2 GBit/s verarbeitet werden. Sollte das neue 5G-Netz nicht zur Verfügung stehen, kann die Fritz!Box auch mit 4G-LTE- und 3G-UMTS-Signalen umgehen. Die Weitergabe des maximal möglichen Speeds scheint jedoch nicht möglich zu sein. Laut Datenblatt bietet die FritzBox 6850 5G lediglich normale Gigabit-LAN-Ports und WLAN-ac mit einer Übertragungsrate von 1,26 GBit/s.
Siehe auch:
Die neue AVM-Router FritzBox 5550, 5530 und 6660 Cable mit Wi-Fi 6.
G.fast für Top-Modell, 5G-Router als Highlight-Alternative
Dafür sind die beiden neuen FritzBoxen lediglich mit zwei zusätzlichen LAN-Ports ausgestattet, bieten aber ansonsten alle Vorteile, die vergleichbare AVM-Router in Sachen Telefonie, Smart Home, WLAN Mesh, FritzOS und Co. zu bieten haben. Der Unterschied zwischen ihnen liegt vor allem darin, dass die FritzBox 5550 den Datentransport mit Hilfe der DSL-Technologie G.fast unterstützt und somit einen zweiten Router über hausinterne Kupferkabel versorgen kann. Die FritzBox 5530 scheint auf dieses Feature zugunsten eines günstigeren Preises zu verzichten.Als Highlight wird zudem die AVM FritzBox 6850 5G gefeiert, die vom Unternehmen als "weltweit erster All-in-One-Router für 5G" beschrieben wird. Mit Hilfe des Qualcomm Snapdragon X55-Chipsets können 5G-Verbindungen mit einer theoretischen Geschwindigkeit von 2 GBit/s verarbeitet werden. Sollte das neue 5G-Netz nicht zur Verfügung stehen, kann die Fritz!Box auch mit 4G-LTE- und 3G-UMTS-Signalen umgehen. Die Weitergabe des maximal möglichen Speeds scheint jedoch nicht möglich zu sein. Laut Datenblatt bietet die FritzBox 6850 5G lediglich normale Gigabit-LAN-Ports und WLAN-ac mit einer Übertragungsrate von 1,26 GBit/s.
Einführung erst im nächsten Jahr geplant
Während die beiden Glasfaser-Router FritzBox 5550 und 5530 im ersten Halbjahr 2020 erscheinen sollen, steht für die FritzBox 6850 5G das erste Quartal des nächsten Jahres als Zeitraum für den Marktstart fest. Die Preise für die neuen Wi-Fi 6 und 5G Router hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben. Gleiches gilt für die bereits angekündigte FritzBox 6660 Cable, die bereits Ende 2019 für Kabelnetzbetreiber und ihre Kunden zur Verfügung stehen soll.Siehe auch:
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