Microsoft wollte Spotify kaufen - und andere "Geheimnisse" von Spotify
Interessante Einsichten in die Entstehungszeit und die ersten schwierigen Jahre des Startups Spotify bringt jetzt das Buch "Spotify Untold". Die zwei schwedischen Journalisten Sven Carlsson und Jonas Leijonhufvud beschreiben darin ein paar unbekannte Geschichten rund um den Aufstieg des Musikdienstes.
Was einen in dem Buch erwarten wird, hat das US-Online-Magazin Varity nun in einigen Teilen vorab publik gemacht. Dazu gehören Pläne, neben dem reinen Musikdienst auch ein Video-Streaming-Angebot zu starten. Spotify hat dafür sogar ein eigenes Dateiformat namens Spotify Video entwickelt, welches pufferfreies Streaming ermöglichen sollte. Zudem sollte es einen Streaming-Stick geben, der ähnlich wie Amazons Fire Stick den Video-Dienst kostengünstig auf Fernsehgeräte bringt. Warum die Pläne beerdigt wurden - oder ob sie überhaupt aufgegeben wurden - bleibt offen.
Microsoft soll ernsthafte Pläne gehabt haben, Spotify zu übernehmen. Im Buch gibt es aber keine Andeutung dazu, wann das geschehen sein soll und auch leider nicht, ob es zu echten Verhandlungen für eine Übernahme gekommen war. Für die Redmonder hätte Spotify nach dem Verlustgeschäft mit ihrem Musikdienst Groove Music ein wahrer Segen werden können. Erst im vergangenen Jahr hatte Microsoft Groove Music endgültig abgeschaltet. Schließlich kam man aber nicht über eine Kooperationsvereinbarung hinaus. Ex-Groove-Nutzer konnten so von besonderen Konditionen beim Wechsel zu Spotify profitieren und ihre alten Musiksammlungen zu Spotify übertragen.
Das Buch "Spotify Untold" wurde vor Kurzem in Schweden veröffentlicht. Es zeigt den Weg von einem ambitionierten kleinen Start-up hin zum größten Musik-Streamingunternehmen der Welt.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client für Windows Siehe auch: Microsoft Groove: Music Pass wird eingestellt, Kooperation mit Spotify
Viele Geheimnisse werden enthüllt
Zudem enthüllt das Buch, dass in der Phase des Bekanntwerdens von Spotify nahezu jedes große Unternehmen bei den Schweden angeklopft hat und ihnen ein Übernahmeangebot unterbreitet hat. Von einigen war das bereits bekannt. Dazu gehörten laut "Spotify Untold" aber auch Microsoft, Google und Tencent.Microsoft soll ernsthafte Pläne gehabt haben, Spotify zu übernehmen. Im Buch gibt es aber keine Andeutung dazu, wann das geschehen sein soll und auch leider nicht, ob es zu echten Verhandlungen für eine Übernahme gekommen war. Für die Redmonder hätte Spotify nach dem Verlustgeschäft mit ihrem Musikdienst Groove Music ein wahrer Segen werden können. Erst im vergangenen Jahr hatte Microsoft Groove Music endgültig abgeschaltet. Schließlich kam man aber nicht über eine Kooperationsvereinbarung hinaus. Ex-Groove-Nutzer konnten so von besonderen Konditionen beim Wechsel zu Spotify profitieren und ihre alten Musiksammlungen zu Spotify übertragen.
Das Buch "Spotify Untold" wurde vor Kurzem in Schweden veröffentlicht. Es zeigt den Weg von einem ambitionierten kleinen Start-up hin zum größten Musik-Streamingunternehmen der Welt.
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