Nintendo äußert sich (nicht) zur fehlerhaften Steuerung der Switch
In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Steuerungsprobleme mit den Nintendo Switch Joy-Cons in den USA zu einer Sammelklage geführt haben. Nun hört man auch von Nintendo etwas zu der Problematik, die als Joy-Con-"Drift" bekannt ist - besonders hilfreich ist das aber nicht.
Vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass Nintendo sich jetzt einer Sammelklage in den USA stellen muss. Es geht dabei um die Beschwerden von Besitzern einer Switch, die bei ihren Geräten "Geisterbewegungen" der Spielfiguren bemerkt haben. Dabei werden die Spielfiguren bewegt, obwohl keinerlei Eingabe durch den Nutzer selbst erfolgt. Dabei soll es sich um einen Fehler der Joy-Con-Controller handeln, die Eingaben registrieren, obwohl keine gemacht werden. Die Figuren "driften" dann beispielswiese unbeabsichtigt zu einer Seite. Eine gezielte Spielsteuerung ist nicht möglich. Offiziell hat Nintendo diesen Fehler noch nicht bestätigt. Betroffene in den USA sind laut eigener Aussage beim Support abgeblitzt, als sie die fehlerhaften Joy-Cons reklamieren wollten.
Das eigentliche Problem hat Nintendo in dem Statement also erst gar nicht erwähnt. Damit dürfte auch klar sein, dass sich der Hersteller nicht auf eine außergerichtliche Einigung einlassen wird. Nintendo hätte die Chance ja ergreifen können und Probleme zugeben und zum Beispiel einen Austausch von betroffenen Joy-Cons anbieten können. Zum Thema Sammelklage hieß es zudem: "Wir haben zu diesem Thema nichts zu verkünden."
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Eigentlich hat man nichts zu sagen
Gegenüber dem Online-Magazin IGN hat sich Nintendo jetzt auf Nachfrage des Magazins geäußert. Doch wer nun meint, der Konsolenhersteller wird nun endlich einmal etwas zu dem in der Community schon lange diskutierten Drift-Problem sagen, der irrt.In der Stellungnahme heißt es:
"Bei Nintendo sind wir sehr stolz darauf, Qualitätsprodukte zu entwickeln, und wir verbessern sie kontinuierlich. Uns sind die jüngsten Berichte bekannt, dass einige Joy-Con-Controller nicht richtig reagieren. Wir möchten, dass unsere Kunden Spaß mit Nintendo Switch haben, und wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, empfehlen wir ihnen immer, https://support.nintendo.com zu besuchen, damit wir helfen können."Das eigentliche Problem hat Nintendo in dem Statement also erst gar nicht erwähnt. Damit dürfte auch klar sein, dass sich der Hersteller nicht auf eine außergerichtliche Einigung einlassen wird. Nintendo hätte die Chance ja ergreifen können und Probleme zugeben und zum Beispiel einen Austausch von betroffenen Joy-Cons anbieten können. Zum Thema Sammelklage hieß es zudem: "Wir haben zu diesem Thema nichts zu verkünden."
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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