Microsoft macht alle Stores mit Ausnahme der Flaggschiffe zu
Kurz vor der Eröffnung des neuen Londoner Flagship-Stores wurde nun bekannt, dass Microsoft seine kleineren Filialen im Einzelhandel komplett abschafft. Betroffen sind davon diverse der so genannten "Speciality Stores", die der Software-Konzern in kleineren, angemieteten Ladenflächen in Einkaufszentren unterhielt.
Microsoft hatte diese Läden zu einer Zeit eröffnet, in der die ersten Surface-Systeme auf den Markt kamen. Sie hatten in erster Linie die Aufgabe, die neue Hardware-Serie unter den Verbrauchern bekannter zu machen. Diese wurde von den Geschäften offenbar ziemlich gut erfüllt, denn Microsoft konnte die Geräte wesentlich besser absetzen, als es der gesamte PC-Markt eigentlich hergab, woran auch die Filialen sicherlich einen Anteil hatten.
Die Schließung der Niederlassungen erfolgt daher nun auch nicht aufgrund anhaltenden Misserfolgs. Vielmehr hat sich in den letzten Jahren die grundlegende Ausrichtung des Konzerns gewandelt und vor allem das Geschäft mit Verbrauchern nimmt eine andere Rolle ein. Diese sind den Redmondern keinesfalls weniger wichtig, doch die von ihnen genutzten Kernprodukte werden nicht mehr so sehr als das eigentliche Kerngeschäft, sondern nun als Teile größerer Plattformen angesehen.
Diese Aufgabe können die wesentlich vielseitigeren und durchaus auch eindrucksvolleren Flagship-Stores wesentlich besser erfüllen. Daher wird auf ihnen der Fokus liegen, wie es das Unternehmen gegenüber dem US-Magazin ZDNet erklärte. Die entsprechende Niederlassung in London wird in wenigen Wochen offiziell eröffnet.
Siehe auch: Fertig! Microsoft eröffnet seinen Londoner Flagship Store am 11. Juli
Die Schließung der Niederlassungen erfolgt daher nun auch nicht aufgrund anhaltenden Misserfolgs. Vielmehr hat sich in den letzten Jahren die grundlegende Ausrichtung des Konzerns gewandelt und vor allem das Geschäft mit Verbrauchern nimmt eine andere Rolle ein. Diese sind den Redmondern keinesfalls weniger wichtig, doch die von ihnen genutzten Kernprodukte werden nicht mehr so sehr als das eigentliche Kerngeschäft, sondern nun als Teile größerer Plattformen angesehen.
Nur noch große Stores
Und die Stores hatten ohnehin nie die Aufgabe, ein zentraler Verkaufskanal zu sein. In erster Linie waren sie im Grunde Marketing-Niederlassungen, in denen potenzielle Kunden erleben sollten, dass Windows-Rechner inzwischen etwas ganz anderes sind als der klassische PC unter dem Schreibtisch. Und zu vermitteln gab es auch die Tatsache, dass Microsoft sehr viel mehr ist als Windows und Office.Diese Aufgabe können die wesentlich vielseitigeren und durchaus auch eindrucksvolleren Flagship-Stores wesentlich besser erfüllen. Daher wird auf ihnen der Fokus liegen, wie es das Unternehmen gegenüber dem US-Magazin ZDNet erklärte. Die entsprechende Niederlassung in London wird in wenigen Wochen offiziell eröffnet.
Siehe auch: Fertig! Microsoft eröffnet seinen Londoner Flagship Store am 11. Juli
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