Rekordgewinne: Amazon möchte Lieferzeit für Prime-Kunden halbieren
Der Online-Versandhändler Amazon konnte einen sehr erfolgreichen Start in das neue Jahr verzeichnen. Nachdem der Konzern seine optimistischen Prognosen im ersten Geschäftsquartal sogar noch übertroffen hat, wurde nun angekündigt, dass Prime-Kunden schneller beliefert werden sollen.
Erst vor kurzem hatte Amazon neue Geschäftszahlen veröffentlicht (wir berichteten). Während sich die Aktionäre des Handelskonzerns in den letzten Jahren mit marginalen Gewinnen zufriedengeben mussten, konnte Amazon im vergangenen Quartal einen Gewinn in Höhe von stolzen 3,6 Milliarden Dollar verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahres-Quartal handelt es sich dabei um die doppelte Summe, obwohl lediglich 17 Prozent mehr Umsatz erzielt wurde.
Infografik: Rekordgewinn für Amazon
Zunächst sollen die Prime-Kunden in den USA sowie Kanada von der taggleichen Lieferung profitieren. Anschließend wird der schnelle Versand der Reihe nach in zusätzlichen Ländern angeboten. Die Aufrüstung der eigenen Infrastruktur soll den Konzern im zweiten Quartal etwa 800 Millionen Dollar kosten. Dieser Betrag soll nötig sein, um Logistikzentren besser zu vernetzen und Lagerhallen ausbauen zu können. Da Prime-Kunden mit ihren Vorteilen mehr Geld als normale Amazon-Nutzer ausgeben, dürfte sich die Investition schnell rentieren.
Taggleiche Lieferung für alle Produkte
Diese Erfolge scheinen ein Anlass für Amazon zu sein, den Prime-Versand jetzt weiter zu verbessern. Zukünftig sollen Prime-Kunden auf der gesamten Welt ihre Bestellung am gleichen Tag geliefert bekommen. Dies war bislang nur in einigen Regionen und auch nur bei bestimmten Produkten der Fall. Gegenüber der FAZ hat Finanzvorstand Brian Olsavsky erklärt, dass die taggleiche Lieferung zum Standard für Prime-Mitglieder werden soll. Derzeit ist jedoch noch unklar, bis wann der Online-Versandhändler diese Neuerung tatsächlich umsetzen möchte. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass 2019 große Fortschritte in diesem Bereich gemacht werden können.Zunächst sollen die Prime-Kunden in den USA sowie Kanada von der taggleichen Lieferung profitieren. Anschließend wird der schnelle Versand der Reihe nach in zusätzlichen Ländern angeboten. Die Aufrüstung der eigenen Infrastruktur soll den Konzern im zweiten Quartal etwa 800 Millionen Dollar kosten. Dieser Betrag soll nötig sein, um Logistikzentren besser zu vernetzen und Lagerhallen ausbauen zu können. Da Prime-Kunden mit ihren Vorteilen mehr Geld als normale Amazon-Nutzer ausgeben, dürfte sich die Investition schnell rentieren.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook bleibt auch teurer attraktiv
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- Ctone Matrix Mini M2: Mini-PC mit viel Speicher fürs Geld im Test
- Forza Horizon 6: Fehlermeldung beim ersten Start - Was nun zu tun ist
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Weekend-Deals: 13 Angebote bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Humanoide Roboter führen erstmals erfolgreich eine Operation durch
- PlayStation-Frust: Fast die Hälfte der Nutzer erwägt Wechsel zum PC
- OpenAI zieht den Stecker: Aus für KI-Webbrowser ChatGPT Atlas
- Insta360 X6 Leak: kleinere 360°-Actioncam vorab zu sehen, Preis steigt
- iPhone 18 Pro Max: Leak bestätigt Akku-Upgrade, doch es gibt ein Aber
- Grafikkarten zu teuer? Nvidia tröstet frustrierte Gamer mit Altpapier
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen