Schindluder mit falschen Streaming-Abos:
Betrugswelle rollt
Betrüger wollen mit dem immer noch wachsenden Boom von Streaming-Diensten aller Art Kasse machen. Dabei werden im Netz verschiedene Probe-Abos angeboten, die sich alle als Abofallen herausstellen und im Großteil der Fälle auch keinerlei Leistung bieten. Die Verbraucherzentralen warnen daher jetzt vor der Betrugsmasche.
Infografik: Video-on-Demand-Nutzung steigt rasant
Der Trick ist ein alter Bekannter - wir haben schon einige Male davon berichtet, dennoch fallen immer wieder neue Nutzer darauf rein. Unter verschiedenen Namen und auf immer neu registrierten Domains locken dubiose Anbieter arglose Nutzer mit vermeintlichen Schnäppchen, zum Beispiel mit einem "kostenlosen Probeabo". Im vergangenen Jahr versuchten die Betrüger es häufig mit Namen, die die Nähe zu Netflix suggerierten.
Dabei werden auf den Webseiten der Betrüger selbst kaum Angaben über die Streaming-Inhalte gegeben, sondern meist nur Werbung damit gemacht, dass man sich nach der Anmeldung zum Portal selbst fünf Tage lang umschauen kann und sich dann entscheiden soll, ob man ein Paket bucht oder nicht.
Mit solchen Seiten locken Betrüger arglose Nutzer in Abofallen
Die Betrüger verunsichern zudem mit dubiosen "Beratungs-Videos" bei YouTube. Dort gibt es für die diversen Abofallen kurze Videos, die den Eindruck erwecken, dass die Protagonisten als eine Art Rechtsberatung Anwälte zitieren, die zu der Zahlung raten, um Rechtstreitereien und höhere Kosten zu vermeiden.
Diese Betreiber waren schon negativ aufgefallen, es ist aber nur die "Spitze des Eisberges".
Die Verbraucherzentralen raten nicht zu zahlen und sich mit den entsprechenden Schreiben an sie zu wenden. Der Kontakt kann online über ein Beschwerdeformular der Marktwächter aufgenommen werden.
Die Zahl der Opfer steigt, und entsprechend auch die Zahl derer, die sich bei den Verbraucherzentralen über die Unternehmen beschweren. Es wird zudem befürchtet, dass sich die Masche jetzt nach der Vorstellung des neuen Apple TV+ Angebots ausweitet, beispielsweise indem beworben wird, dass man jetzt schon den für die USA angekündigten Dienst auch in Deutschland nutzen kann.
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Der Trick ist ein alter Bekannter - wir haben schon einige Male davon berichtet, dennoch fallen immer wieder neue Nutzer darauf rein. Unter verschiedenen Namen und auf immer neu registrierten Domains locken dubiose Anbieter arglose Nutzer mit vermeintlichen Schnäppchen, zum Beispiel mit einem "kostenlosen Probeabo". Im vergangenen Jahr versuchten die Betrüger es häufig mit Namen, die die Nähe zu Netflix suggerierten.
Dabei werden auf den Webseiten der Betrüger selbst kaum Angaben über die Streaming-Inhalte gegeben, sondern meist nur Werbung damit gemacht, dass man sich nach der Anmeldung zum Portal selbst fünf Tage lang umschauen kann und sich dann entscheiden soll, ob man ein Paket bucht oder nicht.
Geliefert wird nichts - nur eine fette Rechnung
Das Problem dabei: Nach der Übermittlung der Daten haben die Abzocker, was sie wollen - nämlich die Kundendaten. Geliefert wird rein gar nichts. Nach dem Ablauf der angekündigten fünftägigen Testphase kommt dann prompt eine Rechnung für ein angeblich abgeschlossenes Jahres-Abo. Die Preise variieren dabei zwischen 144 und 359 Euro. Anschließend bauen die Hintermänner Druck auf und drohen schnell mit Inkassodiensten und Gerichtskosten.
Mit solchen Seiten locken Betrüger arglose Nutzer in Abofallen
Die Betrüger verunsichern zudem mit dubiosen "Beratungs-Videos" bei YouTube. Dort gibt es für die diversen Abofallen kurze Videos, die den Eindruck erwecken, dass die Protagonisten als eine Art Rechtsberatung Anwälte zitieren, die zu der Zahlung raten, um Rechtstreitereien und höhere Kosten zu vermeiden.
Die Verbraucherzentrale hat eine Liste mit Anbietern veröffentlicht:
- "Turquoiz Limited"
- "Lovelust Limited"
- "Bizcon Limited"
- "Anmama Limited"
- "CIDD Limited"
- "OLJO Ltd"
- "SAFE4MEDIA Ltd"
- "Kino Bino Limited"
- "Kino Cinemas Ltd"
Diese Betreiber waren schon negativ aufgefallen, es ist aber nur die "Spitze des Eisberges".
Die Verbraucherzentralen raten nicht zu zahlen und sich mit den entsprechenden Schreiben an sie zu wenden. Der Kontakt kann online über ein Beschwerdeformular der Marktwächter aufgenommen werden.
Die Zahl der Opfer steigt, und entsprechend auch die Zahl derer, die sich bei den Verbraucherzentralen über die Unternehmen beschweren. Es wird zudem befürchtet, dass sich die Masche jetzt nach der Vorstellung des neuen Apple TV+ Angebots ausweitet, beispielsweise indem beworben wird, dass man jetzt schon den für die USA angekündigten Dienst auch in Deutschland nutzen kann.
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