Telekom: Mehr Einnahmen, mehr Investitionen - aber nicht hier
Die Deutsche Telekom hat in ihrem letzten Geschäftsjahr bessere Ergebnisse eingefahren, als man sich selbst zum Ziel gesetzt hatte. In der Folge soll nun mehr Geld für den Netzausbau zur Verfügung stehen. Allerdings haben beide Meldungen nur sehr bedingt etwas mit den Nutzern in Deutschland zu tun.
75,7 Milliarden Euro Umsatz verbuchte der Telekommunikationskonzern im Jahr 2018. Das heute präsentierte Ergebnis liegt damit 3,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Und auch der Gewinn vor Steuern und Sonderposten kletterte um 7,2 Prozent auf nun 23,8 Milliarden Euro. In den Prognosen hatte man hier immerhin rund 200 Millionen Euro weniger vorhergesagt.
Und wie schon absehbar war, kamen die entscheidenden Impulse dabei aus den USA. Hier erwirtschaftete die Telekom nun 36,5 Milliarden Euro Umsatz, nach 35,7 Milliarden Euro im vorhergehenden Jahr. Zum Vergleich: Die Einnahmen in Deutschland sanken von 21,9 Milliarden auf 21,7 Milliarden Euro. Die dominante Rolle der T-Mobile USA verfestigte sich damit noch weiter.
Die Bedeutung der US-Tochter wird in diesem Jahr außerdem noch einmal einen weiteren Sprung machen. Denn es geht mit Volldampf auf die Übernahme des Konkurrenten Sprint zu. Damit schluckt der drittgrößte den viertgrößten Anbieter in den USA, wodurch sich die Kundenzahlen und die wirtschaftliche Leistung entsprechend steigern werden.
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Und wie schon absehbar war, kamen die entscheidenden Impulse dabei aus den USA. Hier erwirtschaftete die Telekom nun 36,5 Milliarden Euro Umsatz, nach 35,7 Milliarden Euro im vorhergehenden Jahr. Zum Vergleich: Die Einnahmen in Deutschland sanken von 21,9 Milliarden auf 21,7 Milliarden Euro. Die dominante Rolle der T-Mobile USA verfestigte sich damit noch weiter.
Mehr Geld für den Primus
Und das hat auch Folgen in den Investitionsplanungen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA sollen die Ausgaben für den Netzausbau in diesem Jahr konzernweit auf 12,7 Milliarden Euro steigen, das wären 500 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die zusätzlichen Gelder werden aber ausschließlich in die Infrastruktur auf der anderen Seite des Atlantiks fließen. In allen anderen Bereichen will der Konzern zusammen 7,9 Milliarden Euro ausgeben, was etwas weniger wäre als im Vorjahr.Die Bedeutung der US-Tochter wird in diesem Jahr außerdem noch einmal einen weiteren Sprung machen. Denn es geht mit Volldampf auf die Übernahme des Konkurrenten Sprint zu. Damit schluckt der drittgrößte den viertgrößten Anbieter in den USA, wodurch sich die Kundenzahlen und die wirtschaftliche Leistung entsprechend steigern werden.
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