VW und Ford: Kooperation bei autonomen Autos und Elektromobilität

Elektroauto, Vw, MEB Bildquelle: VW
Die Forschungs- und Entwicklungskosten im Feld der Elektroautos und dem autonomen Fahren sind den großen Auto-Konzernen zu hoch. Volkswagen und Ford wollen daher wohl künftig diese Zukunftsthemen gemeinsam angehen müssen und planen eine umfangreiche Kooperation in dem Segment. Dem Bericht des Handelsblatts zufolge, der sich auf Insider stützt, sollen die Abstimmungen schon weit fortgeschritten sein. Am 16. November 2018 könnten die ersten Projekte seitens des VW-Aufsichtsrats bewilligt werden. Bei diesem Treffen soll VW-Chef Herbert Diess auch den Investitionsplan für das kommende Jahrzehnt vorstellen.

Volkswagen und Ford haben sich gegenseitig bei den Zukunftsthemen viel zu bieten. So könnte VW seine neue Elektroplattform MEB (Modularen Elektrifizierungsbaukasten) für den US-Konzern öffnen. MEB ist ein Baukastensystem für die Herstellung von Elektroautos, das Volkswagen derzeit entwickelt. Ford könnte VW wiederum Zugriff auf seine Elektromotorentechnik und seine Pick-up-Plattformen gewährleisten. Der Technologieaustausch könnte beiden Unternehmen in Zukunft Milliarden Euro sparen, meint das Handelsblatt.


Moia wird aufgewertet

Im Bereich autonomes Fahren sollen VWs Forschungsaktivitäten in die Mobilitätstochter Moia ausgelagert werden, die zudem ihren Sitz von Berlin nach Hannover verlegen soll. Der Autokonzern aus Wolfsburg betreibt über Moia bereits einen Fahrdienst in Hannover: Fahrgäste buchen per App eine Fahrt, die sie wenige Cent pro Kilometer kostet. Das Ride-Pooling-Konzept - das Bilden von Fahrgemeinschaften -, soll die Städte spürbar vom Verkehr entlasten.

Über Moia soll sich Volkswagen dann an der Ford-Tochter Ford Autonomous Vehicle beteiligen. Offiziell sind die Pläne bisher nicht verkündet worden. Elektroauto, Vw, MEB Elektroauto, Vw, MEB VW
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