WhatsApp-Co-Gründer: "Habe die Privatsphäre meiner Nutzer verkauft"
Beide WhatsApp-Gründer sind inzwischen nicht mehr beim sozialen Netzwerk Facebook beschäftigt, Brian Acton verließ das Unternehmen 2017, Jan Koum kündigte seinen Rückzug im Mai dieses Jahres an. Beide kritisierten im Zuge ihres Ausscheidens den Umgang mit Datenschutz, Acton hat in einem Interview nun kräftig nachgelegt.
Infografik: WhatsApp-Nutzung nimmt weiter zu
Facebook hat WhatsApp vor rund vier Jahren für die stolze Summe von 22 Milliarden Dollar gekauft. Der Messenger war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Quasi-Standard, dessen beiden Gründer machte das Geschäft zu Milliardären. Doch beide kehrten dem Social Network den Rücken zu. Für Acton hatte der etwas zu frühe Abgang einen ordentlichen finanziellen Schaden, denn aus Aktien-technischen Gründen entgingen ihm durch den vorzeitigen Ausstieg 850 Millionen Dollar.
Das hat zu ziemlich großen Differenzen mit Facebook-CEO Mark Zuckerberg und COO Sheryl Sandberg geführt, so Insider. In einem Porträt von Forbes legte Acton nun nach und meinte, dass er für den "großen Nutzen die Privatsphäre meiner Nutzer verkauft habe". Acton sagte, dass er eine Entscheidung und einen Kompromiss getroffen habe "und ich muss damit jetzt jeden Tag leben".
Acton hat bereits im März dieses Jahres Facebook kritisiert und angegriffen, er schloss sich nach dem Cambridge Analytica-Skandal den Forderungen an, wonach Nutzer ihre Facebook-Konten löschen sollen.
Facebook hat sich inzwischen zu den Aussagen von Acton geäußert. David Marcus, Chef der Blockchain-Abteilung von Facebook, hat dazu einen Beitrag verfasst und sagte im Wesentlichen, dass es "unterklassig sei, Leute zu attackieren, die einen zum Milliardär gemacht haben".
Download WhatsApp für Android: APK-Version
Infografik: WhatsApp-Nutzung nimmt weiter zu
Facebook hat WhatsApp vor rund vier Jahren für die stolze Summe von 22 Milliarden Dollar gekauft. Der Messenger war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Quasi-Standard, dessen beiden Gründer machte das Geschäft zu Milliardären. Doch beide kehrten dem Social Network den Rücken zu. Für Acton hatte der etwas zu frühe Abgang einen ordentlichen finanziellen Schaden, denn aus Aktien-technischen Gründen entgingen ihm durch den vorzeitigen Ausstieg 850 Millionen Dollar.
Streitthema Werbung
Der Grund für den Bruch mit Facebook waren unüberbrückbare Differenzen in Bezug auf das Geldverdienen. Denn Koum und Acton stemmten sich bis zuletzt dagegen, das lukrative, aber invasive Werbemodell von Facebook zu adaptieren. Denn dieses setzt intensiv auf persönliche Daten, damit Werber ihre Anzeigen auf den Nutzer maßschneidern können.Das hat zu ziemlich großen Differenzen mit Facebook-CEO Mark Zuckerberg und COO Sheryl Sandberg geführt, so Insider. In einem Porträt von Forbes legte Acton nun nach und meinte, dass er für den "großen Nutzen die Privatsphäre meiner Nutzer verkauft habe". Acton sagte, dass er eine Entscheidung und einen Kompromiss getroffen habe "und ich muss damit jetzt jeden Tag leben".
Acton hat bereits im März dieses Jahres Facebook kritisiert und angegriffen, er schloss sich nach dem Cambridge Analytica-Skandal den Forderungen an, wonach Nutzer ihre Facebook-Konten löschen sollen.
Facebook hat sich inzwischen zu den Aussagen von Acton geäußert. David Marcus, Chef der Blockchain-Abteilung von Facebook, hat dazu einen Beitrag verfasst und sagte im Wesentlichen, dass es "unterklassig sei, Leute zu attackieren, die einen zum Milliardär gemacht haben".
Download WhatsApp für Android: APK-Version
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Neue WhatsApp-Downloads
Videos zum Thema WhatsApp
WhatsApp-SIM im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Microsoft verschärft die Sperre für alte Anmeldetechnik
- Patch-Day: 1.400 Schwachstellen und eine ausgenutzte Sicherheitslücke
- Probleme mit Kaspersky-Diensten nach Drohnenangriffen in Russland
- Support-Ende: LibreOffice kommt Microsoft-Publisher-Nutzern zu Hilfe
- Acht Jahre für Grand Theft Auto 6: Nächstes Spiel soll früher kommen
- Flight Simulator 2024: Großes Sim Update 7 verfügbar - Das ist neu
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Figma ist ein cloudbasiertes Design-Tool,
d-hubs - Gestern 23:53 Uhr -
die Oktober-Version ´26 von Home-Assistant-ist da:
d-hubs - Gestern 10:33 Uhr -
ONLYOFFICE 10.0 kommt - nach einer ziemlich langen Wartezeit
d-hubs - Gestern 08:40 Uhr -
das neueste Release von ventoy-1.1.18
d-hubs - 12.10. 18:58 Uhr -
OFFLINE Echtzeit-Übersetzer?
ichliebecomputer - 12.10. 01:11 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen