Amazon Go funktioniert: Tausende neue Filialen sollen entstehen
Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheint man beim Handelskonzern Amazon jetzt recht zufrieden mit der Technologie zu sein, die den Betrieb von Ladenfilialen ohne Kassen ermöglicht. In der nächsten Zeit sollen die unter dem Namen "Amazon Go" firmierenden Geschäfte tausendfach eröffnet werden.
Bei dem Unternehmen soll es Planungen geben, binnen der kommenden drei Jahre rund 3000 neue Filialen eröffnen zu wollen. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Das wäre ein ziemlich aggressives und kostspieliges Vorhaben - würde aber genau dem Entsprechen, wie Amazon auch schon in der Vergangenheit neue Märkte erschlossen hat.
Insbesondere in den Zentren diverser Großstädte wäre demnach mit der Eröffnung von Amazon Go-Filialen zu rechnen. Hier trifft man letztlich auf die ideale Zielgruppe: Menschen mit wenig Zeit und hoher Technik-Affinität. Unklarheit herrscht unterdessen noch darüber, wie man das Angebot konkret gestalten will. Hier müssen noch weitergehende Erfahrungen gesammelt werden.
Entsprechende Tests mit unterschiedlichen Sortimenten laufen in den bereits bestehenden Amazon Go-Filialen. Die erste hatte Amazon im Jahr 2016 in Seattle eröffnet. Nachdem Probleme mit der Erfassung der Kunden beseitigt waren, kamen in der Heimatstadt des Konzerns zwei weitere Shops hinzu, ein weiterer entstand in Chicago.
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Insbesondere in den Zentren diverser Großstädte wäre demnach mit der Eröffnung von Amazon Go-Filialen zu rechnen. Hier trifft man letztlich auf die ideale Zielgruppe: Menschen mit wenig Zeit und hoher Technik-Affinität. Unklarheit herrscht unterdessen noch darüber, wie man das Angebot konkret gestalten will. Hier müssen noch weitergehende Erfahrungen gesammelt werden.
Sortiment steht noch nicht fest
Immerhin gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man mit den Läden Schwerpunkte setzen kann. Eine Option besteht darin, eilige Käufer mit abgepackten Frischwaren für die Arbeitspausen zu versorgen. Hier könnte man sicherlich gut mit vielen Fast-Food-Anbietern und Backwaren-Shops konkurrieren, bei denen die Kunden anstehen müssen, bis ein Verkäufer für sie Zeit hat. Es wäre aber auch möglich, die Filialen eher als generelle Lebensmittel-Geschäfte mit einem eng umgrenzten Angebot zu platzieren, das schnelle Einkäufe auf dem Heimweg ermöglicht und eine Ergänzung zu den großen Supermärkten wäre.Entsprechende Tests mit unterschiedlichen Sortimenten laufen in den bereits bestehenden Amazon Go-Filialen. Die erste hatte Amazon im Jahr 2016 in Seattle eröffnet. Nachdem Probleme mit der Erfassung der Kunden beseitigt waren, kamen in der Heimatstadt des Konzerns zwei weitere Shops hinzu, ein weiterer entstand in Chicago.
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