Rätselraten auf Ceres: NASA-Sonde Dawn nimmt helle Flecken ins Visier
Vor mehr als drei Jahren hatte die Entdeckung von hellen Flecken auf der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres für Aufregung und begeistertes Rätselraten unter Wissenschaftlern gesorgt. Die Nasa-Sonde Dawn hat jetzt Nahaufnahmen der auffälligen Region zur Erde geschickt, die bei der Suche nach dem Ursprung helfen sollen.
Die Nasa kommt dem hellen Fleck...
...auf Ceres ganz nah
"Diese spektakulären Aufnahmen zu bekommen war eine der größten Herausforderungen bei der außergewöhnlichen, außerirdischen Expedition von Dawn und die Ergebnisse sind besser, als wir uns das jemals erhofft haben", so der Dawn-Chefingenieur und Nasa-Projektleiter Marc Rayman. Die Bilder werden mit ihrer "Fülle an Informationen" demnach jetzt dazu beitragen, die "wichtigen offenen Fragen über den Ursprung der Region" zu klären.
Dawn stehen dabei neben Fotokameras eine ganze Reihe an weiteren Sensoren zur Verfügung. Bei früheren Untersuchungen mit einem Spektrometer war ermittelt worden, dass sich die Ablagerungen hauptsächlich aus Natriumcarbonat zusammensetzen. Bei dem jetzt durchgeführten Überflug kam dann zusätzlich noch ein "Gamma-Strahlen- und Neutronen-Detektor" zum Einsatz, um die Zusammensetzung noch feiner aufschlüsseln zu können. Gravitationsmessungen sollen darüber hinaus einen Blick unter die Oberfläche erlauben.
Ceres ist grau, doch ein kleiner heller Fleck fällt auf
Wie die Nasa in der offiziellen Mitteilung schreibt, ist die Sonde Dawn am 6. Juni in ihren niedrigsten und damit finalen Orbit um den Zwergplaneten Ceres eingeschwenkt und hat seitdem unter anderem tausende Bilder zur Erde zurückgeschickt. In einem Abstand von nur 35 Kilometern zur Oberfläche konnten dabei auch erstmals detaillierte Nahaufnahmen des "Occator Krater" gemacht werden. Dort zeigen sich die hellen Strukturen mit dem Namen "Cerealia Facula" , die sich deutlich von der grauen Oberfläche des Planeten abheben.
Die Nasa kommt dem hellen Fleck...
...auf Ceres ganz nah
"Diese spektakulären Aufnahmen zu bekommen war eine der größten Herausforderungen bei der außergewöhnlichen, außerirdischen Expedition von Dawn und die Ergebnisse sind besser, als wir uns das jemals erhofft haben", so der Dawn-Chefingenieur und Nasa-Projektleiter Marc Rayman. Die Bilder werden mit ihrer "Fülle an Informationen" demnach jetzt dazu beitragen, die "wichtigen offenen Fragen über den Ursprung der Region" zu klären.
Dawn stehen dabei neben Fotokameras eine ganze Reihe an weiteren Sensoren zur Verfügung. Bei früheren Untersuchungen mit einem Spektrometer war ermittelt worden, dass sich die Ablagerungen hauptsächlich aus Natriumcarbonat zusammensetzen. Bei dem jetzt durchgeführten Überflug kam dann zusätzlich noch ein "Gamma-Strahlen- und Neutronen-Detektor" zum Einsatz, um die Zusammensetzung noch feiner aufschlüsseln zu können. Gravitationsmessungen sollen darüber hinaus einen Blick unter die Oberfläche erlauben.
Der erste Blick, die letzte Tat
Der erste Blick auf Ceres, der von Dawn aufgenommen worden war, begrüßte uns mit einem klaren, blendend-hellen Fleck", so die Nasa. "Die Natur und Geschichte dieses faszinierenden Zwergplaneten während des langen Aufenthalts von Dawn zu entschlüsseln war aufregend und es ist sehr passend, dass Dawns letzte Tat viele neue Daten liefert, um unsere Theorien zu überprüfen."
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