Nach 1. Jahr Zwangspause & tüfteln:
NASA-Rover Curiosity bohrt wieder
Schon seit rund 6 Jahren dreht der Nasa-Rover Curiosity auf dem Mars seine Runden und muss dabei auch immer wieder mit Ausfällen kämpfen. Nachdem ein mechanisches Problem den Bohrer beschädigt hatte, konnten die Wissenschaftler jetzt nach langem Tüfteln mit improvisierten neuen Methoden erstmals wieder Gesteinsproben entnehmen.
Ein kleines Loch auf dem Mars...
...ein wichtiges Loch für die Nasa
"Das Team hat enormen Einfallsreichtum bewiesen, um eine neue Bohrtechnik zu entwickeln und auf einem anderen Planeten zu implementieren", zeigt sich auch Curiosity Deputy Project Manager Steve Lee stolz. Man sei begeistert von den Ergebnissen der ersten Bohrversuche an dem Zielobjekt "Duluth" "Es geht hier um 5 sehr wichtige Zentimeter Innovation und das aus 100 Millionen Kilometern Entfernung", so Lee.
Nach der langen Zwangspause seit 2016 hatte Curiosity am 20. Mai dann erfolgreich mit der neuen Technik gebohrt, am 31. Mai waren dann erstmals wieder Gesteinsproben in Form von feinem Pulver mit einer ebenfalls neu entwickelten Methode erfolgreich in das interne Mineralogie-Labor des Rovers überführt worden. Dabei rieselt das Gesteinspulver laut Nasa gezielt in die entsprechende Öffnung: "Wir mussten auf dem Mars erst einmal probieren, ob wir durch bloßes Hinschauen herausfinden, dass es funktioniert. Dazu haben wir einfach auf Bildern geschaut, wie viel Pulver herausfällt", so der zuständige Ingenieur John Michael Moorokian zu der Methode.
Eine Reparatur, die man sich ganz genau überlegen musste
Reparaturen können hier auf der Erde zwar auch ihre Zeit brauchen, den Bohrer des Curiosity-Rovers auf dem Mars nach seinem Ausfall im Jahr 2016 wieder nutzbar zu machen, war für die Nasa-Mitarbeiter vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) aber eine echte Mammutaufgabe. "Die JPL-Ingenieure mussten einen neuen Weg improvisieren, wie der Rover auf dem Mars Steine bohren kann, nachdem ein mechanisches Problem den Bohrer im Dezember 2016 ausgeschaltet hatte", so die Nasa in der Mitteilung.
Ein kleines Loch auf dem Mars...
...ein wichtiges Loch für die Nasa
"Das Team hat enormen Einfallsreichtum bewiesen, um eine neue Bohrtechnik zu entwickeln und auf einem anderen Planeten zu implementieren", zeigt sich auch Curiosity Deputy Project Manager Steve Lee stolz. Man sei begeistert von den Ergebnissen der ersten Bohrversuche an dem Zielobjekt "Duluth" "Es geht hier um 5 sehr wichtige Zentimeter Innovation und das aus 100 Millionen Kilometern Entfernung", so Lee.
Bohrkopf verlängert, Pulver gesammelt
Im Detail wurde der Bohrkopf laut Lee weiter ausgefahren, auf zwei Stabilisatoren, die den Bohrkopf vor den Anpassungen auf der Probe zentrierten, musste aber deshalb verzichtet werden. Dafür wird jetzt laut der Beschreibung mit der Kraft des robotischen Arms beim Bohren auf den Stein gedrückt und die Kraft zusätzlich rhythmisch wie bei einem Schlagbohrer verstärkt.Nach der langen Zwangspause seit 2016 hatte Curiosity am 20. Mai dann erfolgreich mit der neuen Technik gebohrt, am 31. Mai waren dann erstmals wieder Gesteinsproben in Form von feinem Pulver mit einer ebenfalls neu entwickelten Methode erfolgreich in das interne Mineralogie-Labor des Rovers überführt worden. Dabei rieselt das Gesteinspulver laut Nasa gezielt in die entsprechende Öffnung: "Wir mussten auf dem Mars erst einmal probieren, ob wir durch bloßes Hinschauen herausfinden, dass es funktioniert. Dazu haben wir einfach auf Bildern geschaut, wie viel Pulver herausfällt", so der zuständige Ingenieur John Michael Moorokian zu der Methode.
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