Windows 10 WSL: Jetzt landet auch Debian Stretch im Microsoft Store
Die Sammlung von Linux-Distributionen im Microsoft Store wächst. Heute kam noch einmal eine Debian-Version neu hinzu: Mit Debian Stretch 9.3 können Windows 10-Nutzer nun eine weitere Linux-Umgebung ausprobieren.
Debian ist ab sofort kostenlos als Version 1.0 im Microsoft Store erhältlich. Systemvoraussetzung ist ein x64-System mit Windows 10, dann lässt sich die Store-Version der Debian Stretch Version 9.3 einfach installieren. Debian ist die neueste Ergänzung zu Microsofts Sammlung von Linux-Umgebungen in Windows 10, die über das Windows Subsystem für Linux (kurz WSL) erhältlich ist. Debian schließt sich anderen populären Umgebungen wie Ubuntu und openSUSE im Microsoft Store an.
Ubuntu, SUSE & Fedora Linux parallel unter Windows 10
Jetzt fehlt im Grunde noch Fedora - die Distribution wurde ebenfalls bei der ersten Präsentation des Subsystems mit angekündigt. Bereits erhältlich sind zudem Ubuntu, openSUSE und SUSE Linux Enterprise Server.
Download Alternativ: VirtualBox Virtualisierungslösung
Ubuntu, SUSE & Fedora Linux parallel unter Windows 10
Linux ohne Frickelei
Damit ist es nun möglich, die Debian-Umgebung einfach mit einem Klick aus dem Store zu installieren und sofort loszulegen - weiteres Know-How benötigt man nicht. Durch die Installation als App im WSL lassen sich so auch einfach mehrere Distributionen gleichzeitig ausführen. Microsoft fügt seiner wachsenden Sammlung von Linux-Umgebungen in Windows 10 nun mit Debian eine weitere große Linux-Distribution hinzu: Seit der Konzern im vergangenen Jahr seine Pläne enthüllt hatte, mit dem so genannten Windows Subsystem für Linux die alternativen Linux-Umgebungen auf Windows PC zu bringen, ist viel passiert.Probleme mit Kali-Linux
Kurz zuvor wurde verbreitet, dass auch Kali Linux "neu" im Store eingetroffen sei. Anderen Berichten zufolge ist Kali aber schon seit Mitte Februar erhältlich, es war wohl nur kaum jemanden aufgefallen. Kali hat allerdings derzeit ein Problem. Nutzer berichten, dass der Windows Defender Viren meldet und Kali blockiert, sobald man es starten will.Jetzt fehlt im Grunde noch Fedora - die Distribution wurde ebenfalls bei der ersten Präsentation des Subsystems mit angekündigt. Bereits erhältlich sind zudem Ubuntu, openSUSE und SUSE Linux Enterprise Server.
Links zu den Linux-Distributionen im Microsoft Store:
Download Alternativ: VirtualBox Virtualisierungslösung
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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