FritzBox macht alte Drucker smart:
So nutzt ihr USB-Geräte im WLAN
Zeitgemäße WLAN-Drucker sind eine bequeme Sache. Wer bisher aber immer noch nur das ältere USB-Modell nutzt, muss nicht unbedingt auf den Genuss, von überall drucken zu können, verzichten. Wir zeigen, wie alte Drucker an einer AVM FritzBox zum Netzwerkdrucker werden.
Ein scheinbar veralteter USB-Drucker kann im modernen Heimnetzwerk ein zweites Leben erhalten - ohne dass ein kostspieliger Neukauf nötig wird. Der Trick liegt in der Nutzung der AVM FritzBox als Brücke zwischen analoger und digitaler Welt. Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich der staubige USB-Drucker in einen vielseitigen Netzwerkdrucker, der von jedem Computer im Heimnetz angesteuert werden kann.
Von Laptop im Wohnzimmer bis zum Homeoffice-PC im Arbeitszimmer - der Zugriff wird kinderleicht. Besonders praktisch: Niemand muss mehr den Rechner wechseln oder USB-Kabel umstecken, wenn verschiedene Familienmitglieder drucken möchten. Diese ressourcenschonende Lösung schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Allerdings gibt es technische Grenzen, die beachtet werden müssen.
Der Drucker wird einfach mit dem USB-Anschluss der FritzBox verbunden
Hier den USB-Fernanschluss deaktivieren, falls angeschaltet
Drucker-Einrichtung unter Windows
Drucker-Einrichtung unter MacOS
Apples iOS-Geräte können auf diese Weise den Drucker ebenfalls nicht nutzen, da sie ausschließlich mit Druckern zusammenarbeiten, die Apples AirPrint-Technologie unterstützen. Mit Android-Systemen lässt sich der Drucker ansprechen, wenn man dies über zusätzliche Apps wie PrintBot oder PrintHand Mobile Print konfiguriert.
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Von Laptop im Wohnzimmer bis zum Homeoffice-PC im Arbeitszimmer - der Zugriff wird kinderleicht. Besonders praktisch: Niemand muss mehr den Rechner wechseln oder USB-Kabel umstecken, wenn verschiedene Familienmitglieder drucken möchten. Diese ressourcenschonende Lösung schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Allerdings gibt es technische Grenzen, die beachtet werden müssen.
Voraussetzungen
- Ein USB-Drucker ohne WLAN
- Eine Fritzbox mit USB-Anschluss
- Ein PC für die Erstkonfiguration
Der Drucker wird einfach mit dem USB-Anschluss der FritzBox verbunden
Schritt 1: Drucker an die Fritzbox anschließen
- Schließe den Drucker mit einem USB-Kabel an den USB-Port der Fritzbox an.
- Schalte den Drucker ein.
Hier den USB-Fernanschluss deaktivieren, falls angeschaltet
Schritt 2: Druckerfreigabe in der Fritzbox aktivieren
- Öffne einen Webbrowser und rufe die Benutzeroberfläche der Fritzbox auf: http://fritz.box
- Melde dich mit deinem Fritzbox-Passwort an.
- Gehe zu Heimnetz > USB / Speicher > USB-Fernanschluss.
- Deaktiviere die Option "USB-Fernanschluss für Drucker" (diese ist nur für spezielle Anwendungen nötig).
- Notiere dir die IP-Adresse der Fritzbox (z.B. 192.168.178.1).
Drucker-Einrichtung unter Windows
Schritt 3: Drucker unter Windows einrichten
- Öffne die Systemsteuerung und gehe zu "Drucker und Scanner"
- Klicke auf Drucker hinzufügen
- Wähle "Einen Drucker anhand einer TCP/IP-Adresse hinzufügen"
- Gib als Hostnamen die IP-Adresse der Fritzbox ein (z. B. 192.168.178.1)
- Wähle als Protokoll LPD und als Warteschlangennamen beispielsweise "USB-Drucker"
- Installiere den passenden Druckertreiber (falls nicht automatisch erkannt)
- Schließe die Einrichtung ab und drucke eine Testseite
Drucker-Einrichtung unter MacOS
Oder Schritt 3: Drucker unter MacOS einrichten
- Öffne die Systemeinstellungen und gehe zu Drucker & Scanner.
- Klicke auf "Drucker, Scanner oder Fax hinzufügen"
- Wähle IP als Verbindungsart und gib die IP-Adresse der Fritzbox ein.
- Setze das Protokoll auf Line Printer Daemon (LPD).
- Trage als Warteschlangenname beispielsweise "USB-Drucker" ein.
- Wähle den richtigen Druckertreiber oder nutze Generic PostScript Printer.
- Bestätige mit Hinzufügen und drucke eine Testseite.
Drucker doch zu alt? Was nicht geht
Nicht alle älteren Drucker lassen sich auf diese Weise problemlos weiternutzen. Wenn der nötige Treiber für ein neueres Betriebssystem schon lange nicht mehr auf dem genutzten Rechner verfügbar ist, gestaltet sich auch die Ansprache eines entsprechenden Netzwerkdruckers über die Fritzbox schwierig.Apples iOS-Geräte können auf diese Weise den Drucker ebenfalls nicht nutzen, da sie ausschließlich mit Druckern zusammenarbeiten, die Apples AirPrint-Technologie unterstützen. Mit Android-Systemen lässt sich der Drucker ansprechen, wenn man dies über zusätzliche Apps wie PrintBot oder PrintHand Mobile Print konfiguriert.
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Zusammenfassung
- Ältere USB-Drucker können über eine Fritzbox im Netzwerk genutzt werden
- Fritzbox mit USB-Anschluss und PC für Erstkonfiguration erforderlich
- Drucker an Fritzbox anschließen und in deren Benutzeroberfläche einrichten
- Windows-PCs: Drucker über TCP/IP-Adresse und LPD-Protokoll hinzufügen
- macOS: Drucker in Systemeinstellungen mit IP und LPD-Protokoll einrichten
- Nicht alle älteren Drucker funktionieren problemlos mit dieser Methode
- iOS-Geräte benötigen AirPrint, Android-Geräte spezielle Druck-Apps
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