So funktioniert Face ID beim iPhone X:
Apple liefert genaue Details
Da Apples neues Authentifizierungssystem Face ID viele persönliche Daten speichert, sieht sich der Konzern vielen Fragen über die genaue Funktionsweise ausgesetzt. Jetzt wurde eine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht, die klären soll, welche Daten wie verarbeitet werden.
Wie Apple betont, würden die Daten, die Face ID sammelt, das Gerät niemals verlassen und auch keine Backups in der iCloud "oder sonst irgendwo" hinterlegt. Im Rahmen der Nutzung des Garantie-Programms AppleCare können Besitzer allerdings zustimmen, dass Inhalte übertragen werden dürfen, um dem Support "diagnostische Daten von Face ID" zur Verfügung zu stellen - eine Übertragung der Face ID-Inhalte ist technisch also möglich.
Wie Apple schon bei der Vorstellung betont hatte, liege die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers beim Einsatz von Face ID bei eins zu einer Million und könne damit Touch ID mit einem Wert von 1 zu 50.000 weit übertreffen. Neben Zwillingen kann das System nach den jetzt veröffentlichten Informationen aber auch bei "ähnlich aussehenden Geschwistern und Kindern unter 13 Jahren" Probleme bei der Erkennung haben - hier müssen besorgte Nutzer laut Apple auf die Passcode-Eingabe zurückgreifen.
Face ID: Laut Apple sicherer als Touch ID
Um die Gesichtserkennung stetig zu verbessern, wurde diese laut dem Konzern mit einem neuronalen Netzwerk gekoppelt, das es durch stetiges Training ermöglichen soll, den Besitzer aus verschiedensten Positionen und mit störenden Faktoren wie Brillen zuverlässig zu erkennen. War der Scan des Gesichts fünf Mal nicht erfolgreich, wird nach Eingabe des Passcode das hinterlegte 3D-Modell entsprechend der neuen Informationen angepasst.
Mehr Details zum neuen iPhone X findet Ihr in unserem Artikel "Apple iPhone X vorgestellt: (Fast) randlos in die nächste Dekade".
Apple iPhone X Verfügbarkeit, Preise und Ausstattung
Face ID mal ganz im Detail
Apple will mit Face ID laut eigener Aussage ein noch sichereres System entwickelt haben als mit Touch ID. Bei der Vorstellung des iPhone X hatte der Konzern aber nur wenige Details genannt, was genau mit den sehr persönlichen Daten der Nutzer passiert, die bei dem neuen Gesichtserkennungssystem verarbeitet und gespeichert werden - das hatte sogar einen US-Senator dazu veranlasst, von dem Konzern eine genaue Auskunft über die Funktionsweise zu verlangen. Dem Wunsch nach mehr Transparenz scheint Apple jetzt mit einem ausführlichen Whitepaper zur Sicherheit von Face ID nachzukommen, das ab sofort eingesehen werden kann.Wie Apple betont, würden die Daten, die Face ID sammelt, das Gerät niemals verlassen und auch keine Backups in der iCloud "oder sonst irgendwo" hinterlegt. Im Rahmen der Nutzung des Garantie-Programms AppleCare können Besitzer allerdings zustimmen, dass Inhalte übertragen werden dürfen, um dem Support "diagnostische Daten von Face ID" zur Verfügung zu stellen - eine Übertragung der Face ID-Inhalte ist technisch also möglich.
Wie Apple schon bei der Vorstellung betont hatte, liege die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers beim Einsatz von Face ID bei eins zu einer Million und könne damit Touch ID mit einem Wert von 1 zu 50.000 weit übertreffen. Neben Zwillingen kann das System nach den jetzt veröffentlichten Informationen aber auch bei "ähnlich aussehenden Geschwistern und Kindern unter 13 Jahren" Probleme bei der Erkennung haben - hier müssen besorgte Nutzer laut Apple auf die Passcode-Eingabe zurückgreifen.
Neuronales Netz lernt mit
Alle Face ID-Daten landen laut Apple in der "Secure-Enclave", einem abgesicherten Bereich, der erstmals 2013 zusammen mit Touch ID vorgestellt worden war. Face ID legt hier Infrarot-Bild des Gesichts ab, das während des Registrierungsvorgangs angelegt wurde. Darüber hinaus findet sich hier auch die mathematische Repräsentation des Gesichts, das während der Anmeldung errechnet wurde. Darüber hinaus kann Face ID bei jedem Anmeldeversuch relevante Ergänzungen an diesem mathematischen Gesichtsmodell vornehmen.
Face ID: Laut Apple sicherer als Touch ID
Um die Gesichtserkennung stetig zu verbessern, wurde diese laut dem Konzern mit einem neuronalen Netzwerk gekoppelt, das es durch stetiges Training ermöglichen soll, den Besitzer aus verschiedensten Positionen und mit störenden Faktoren wie Brillen zuverlässig zu erkennen. War der Scan des Gesichts fünf Mal nicht erfolgreich, wird nach Eingabe des Passcode das hinterlegte 3D-Modell entsprechend der neuen Informationen angepasst.
Mehr Details zum neuen iPhone X findet Ihr in unserem Artikel "Apple iPhone X vorgestellt: (Fast) randlos in die nächste Dekade".
Apple iPhone X Verfügbarkeit, Preise und Ausstattung
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