Whole Foods: Amazon startet mit starken Preissenkungen im Bio-Handel
Bisher waren die Verhältnisse recht klar: Konventionelle Lebensmittel kauft man billig beim Discounter, Bio-Produkte sind in den Öko-Märkten zu bekommen und deutlich teurer. Amazon scheint das jetzt aber ändern zu wollen und senkt nach der Übernahme von Whole Foods die Preise massiv.
Der Handelskonzern hatte die Übernahme der Bio-Markt-Kette mit ihren über 400 Filialen in den USA gestern offiziell abgeschlossen. 13,7 Milliarden Dollar investierte man in den Zukauf. Und die Kunden, die gestern in den Filialen vorbeikamen, spürten die neuen Verhältnisse an Preissenkungen, die selbst für die konventionellen Anbieter zum Problem werden könnten.
Auf großen Schildern werden die Kunden darüber informiert, dass die neue Kombination von Whole Foods und Amazon neue, niedrigere Preise mit sich bringt. So zahlt man nun für Avocados beispielsweise statt 2,50 Dollar nun 1,49 Dollar. Bei den Bananen sank der Pfund-Preis von 79 auf 49 Cent. Und das Lachs-Filet ist nun für 9,99 Dollar das Kilo zu haben, am Freitag waren es noch 5 Dollar mehr.
Der klassische Einzelhandel in den USA stand zuletzt vor allem unter zunehmendem Druck, weil die europäischen Discounter zur Expansion ansetzten. Sowohl Aldi als auch Lidl versuchen den Markt auf der anderen Seite des Atlantiks in großem Stil zu erobern. Und nun bekommen es die traditionellen Ketten wie Walmart, Target, Kroger und auch Costco auch noch direkt mit Amazon zu tun. Der Konzern, der ihnen also schon seit Jahren aus dem Netz heraus das Leben schwer macht, lockt nun die Kunden mit Discount-Preisen in den Bio-Handel.
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Auf großen Schildern werden die Kunden darüber informiert, dass die neue Kombination von Whole Foods und Amazon neue, niedrigere Preise mit sich bringt. So zahlt man nun für Avocados beispielsweise statt 2,50 Dollar nun 1,49 Dollar. Bei den Bananen sank der Pfund-Preis von 79 auf 49 Cent. Und das Lachs-Filet ist nun für 9,99 Dollar das Kilo zu haben, am Freitag waren es noch 5 Dollar mehr.
Das ist erst der Anfang
Testkäufe mit einem Warenkorb aus diversen Produkten ergaben an der Kasse einen Preis, der über 20 Prozent unter dem lag, was vor dem Wochenende bezahlt werden musste. Das dürfte bei der Konkurrenz gestern schon einige Sorgenfalten hervorgebracht haben. Und diese wurden wohl noch tiefer, als man den kleinen Hinweis am Ende der neuen Produktschilder erblickte: "More to come..." heißt es dort.Der klassische Einzelhandel in den USA stand zuletzt vor allem unter zunehmendem Druck, weil die europäischen Discounter zur Expansion ansetzten. Sowohl Aldi als auch Lidl versuchen den Markt auf der anderen Seite des Atlantiks in großem Stil zu erobern. Und nun bekommen es die traditionellen Ketten wie Walmart, Target, Kroger und auch Costco auch noch direkt mit Amazon zu tun. Der Konzern, der ihnen also schon seit Jahren aus dem Netz heraus das Leben schwer macht, lockt nun die Kunden mit Discount-Preisen in den Bio-Handel.
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