Amazon Prime Video ist ab nun auch per Google Play Store zu haben
Der Videodienst von Amazon ließ sich bislang nur über Umwege auf einem Android-Smartphone installieren. Das lag daran, dass Amazon einen eigenen App Store betreibt und auch die Video-Anwendung damit verknüpft war. Nun aber findet man Prime Video auch (wieder) offiziell im Store des Suchmaschinenriesen und Android-Machers.
Das galt auch für die mittlerweile für viele wichtigste App von Amazon, nämlich Amazon Prime Video. Doch wie u. a. Android Police berichtet, ist die App seit kurzem auch über den Google-App-Store zu haben. Oder besser gesagt wieder, denn vor einer Weile war der Video-Dienst schon einmal auch über Google zu bekommen, flog dann aber aus dem Angebot, weil Google Apps, die auch als Stores auftreten, nicht erlaubt sind.
Diese Möglichkeit fehlt, was daran liegt, dass Amazon und Google eben nach wie vor Konkurrenten sind. Denn der Versandhändler aus Seattle will die Kunden zum Kauf eines Fire TV-Sticks oder einer entsprechenden Set-Top-Box bewegen, diese Lösungen funktionieren im Wesentlichen gleich wie Chromecast.
Siehe auch: Microsoft-Deal mit Amazon bringt Cortana und Alexa zusammen
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Wieder direkt verfügbar
Google und Amazon sind in vielerlei Hinsicht Konkurrenten, im Bereich der App-Shops kannte der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View aber bisher kein Pardon. Das lag daran, dass auch Amazon zahlreiche Android-Apps anbietet bzw. verkauft, aber eben an Google vorbei in einem eigenen Shop. Das hatte bisher zur Folge, dass man mit Ausnahme der Shopping-App und einiger anderer Anwendungen nur eine begrenzte App-Auswahl des Versandhändlers im Play Store finden konnte.Das galt auch für die mittlerweile für viele wichtigste App von Amazon, nämlich Amazon Prime Video. Doch wie u. a. Android Police berichtet, ist die App seit kurzem auch über den Google-App-Store zu haben. Oder besser gesagt wieder, denn vor einer Weile war der Video-Dienst schon einmal auch über Google zu bekommen, flog dann aber aus dem Angebot, weil Google Apps, die auch als Stores auftreten, nicht erlaubt sind.
Kein Chromecast-Support
Nun aber kann man die App wieder ohne den Umweg des Sideloads bzw. die Amazon Underground-Anwendung beziehen. Das begrüßen die Nutzer grundsätzlich, es gibt aber einen Kritikpunkt, der vielen fehlt, nämlich Chromecast-Unterstützung.Diese Möglichkeit fehlt, was daran liegt, dass Amazon und Google eben nach wie vor Konkurrenten sind. Denn der Versandhändler aus Seattle will die Kunden zum Kauf eines Fire TV-Sticks oder einer entsprechenden Set-Top-Box bewegen, diese Lösungen funktionieren im Wesentlichen gleich wie Chromecast.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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