Amazon vertreibt unter dem Radar immer mehr Eigenmarken
Der Handelskonzern Amazon wird in der nächsten Zeit wohl noch mehr Produkte, die auf seiner Plattform verkauft werden, auch selbst herstellen. Bei diversen Standard-Waren ist dies bereits der Fall. Und das Unternehmen hat eine ganze Reihe von Eigenmarken im Einsatz.
Die Kollegen aus der Redaktion des US-Magazins Quartz haben in den Datenbanken des Patent- und Markenamtes der USA 19 Namen ausfindig gemacht, die von Amazon registriert sind und für eigene Produkte aus verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Inwieweit diese dann auch außerhalb der USA zum Einsatz kommen sollen, wird sich noch zeigen müssen.
Los ging alles mit den so genannten AmazonBasics. Unter dieser Marke bietet Amazon diverse Produkte an, die immer wieder in großen Mengen gekauft werden und bei denen es den Nutzern ziemlich egal sein dürfte, ob diese von einem Markenhersteller kommen. Die Palette reicht hier von Batterien über diverse USB- und Ladekabel bis hin zu Hartschaumrollen zum Training.
Es gibt aber noch zahlreiche andere Produkte, die sich in großer Menge verkaufen und die sich nicht für das AmazonBasics-Sortiment eignen, bei denen die Marken aber oft auch keine besondere Rolle spielen. Entsprechend verkauft Amazon diese unter Eigenmarken - ähnlich wie man es auch von diversen Produkten der großen Supermarkt-Ketten kennt.
Produkte, deren Produktion von Amazon selbst verantwortet wird und die unter diversen Marken vertrieben werden, dürften sich aber kaum darauf beschränken. Es gibt beispielsweise verschiedene Namen, die auf unterschiedliche Firmen registriert sind, die teils an den immer gleichen Adressen im US-Bundesstaat Delaware beheimatet sein sollen. Hierbei handelt es sich also um offensichtliche Briefkastenfirmen, bei denen nicht ganz klar ist, wer dahinter steht.
Zumindest teilweise verbirgt sich aber auch hinter diesen einfach Amazon selbst. Das brachte beispielsweise ein Testkauf eines T-Shirts der Marke Goodthreads zu Tage. In diesem fand sich ein eingenähtes Label, laut dem das Kleidungsstück von Amazon Mexico importiert wurde.
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- Arabella: Unterwäsche
- Beauty Bar: Kosmetik
- Denali: Werkzeug
- Franklin & Freeman: Herrenschuhe
- Happy Belly: Lebensmittel
- James & Erin: Damenmode
- Lark & Ro: Damenmode
- Mae: Unterwäsche
- Mama Bear: Baby-Produkte
- Myhabit: Verbrauchsgüter
- North Eleven: Damenmode
- NuPro: Technik-Zubehör
- Pike Street: Weißwäsche
- Pinzon (by Amazon): Weißwäsche
- Scout + Ro: Kindermode
- Single Cow Burger: Tiefkühlware
- Small Parts: Ersatzteile
- Smart is Beautiful: Mode
- Strathwood: Möbel
Los ging alles mit den so genannten AmazonBasics. Unter dieser Marke bietet Amazon diverse Produkte an, die immer wieder in großen Mengen gekauft werden und bei denen es den Nutzern ziemlich egal sein dürfte, ob diese von einem Markenhersteller kommen. Die Palette reicht hier von Batterien über diverse USB- und Ladekabel bis hin zu Hartschaumrollen zum Training.
Es gibt aber noch zahlreiche andere Produkte, die sich in großer Menge verkaufen und die sich nicht für das AmazonBasics-Sortiment eignen, bei denen die Marken aber oft auch keine besondere Rolle spielen. Entsprechend verkauft Amazon diese unter Eigenmarken - ähnlich wie man es auch von diversen Produkten der großen Supermarkt-Ketten kennt.
Es sind noch mehr geplant
Es gibt auch noch verschiedene eingetragene Marken, die aktuell noch nicht auf Amazon zu finden sind. Hier dürften die Planungen aber wohl schon laufen und Amazon würde sein Sortiment somit weiter ausbauen. Hier konnten zehn Markennamen ausfindig gemacht werden:- Bloom Street: Haushaltswaren
- Concrete New York: Lederwaren
- Familyhood: Babyprodukte
- Find: Handtaschen
- GT Prime: Autozubehör
- Instant Pretty: Makeup
- RV Me: Wohnmobil-Produkte
- Single: Tiefkühlkost
- Skate Creek: Musikdienste
- Sweatermen: Herrenmode
Produkte, deren Produktion von Amazon selbst verantwortet wird und die unter diversen Marken vertrieben werden, dürften sich aber kaum darauf beschränken. Es gibt beispielsweise verschiedene Namen, die auf unterschiedliche Firmen registriert sind, die teils an den immer gleichen Adressen im US-Bundesstaat Delaware beheimatet sein sollen. Hierbei handelt es sich also um offensichtliche Briefkastenfirmen, bei denen nicht ganz klar ist, wer dahinter steht.
Zumindest teilweise verbirgt sich aber auch hinter diesen einfach Amazon selbst. Das brachte beispielsweise ein Testkauf eines T-Shirts der Marke Goodthreads zu Tage. In diesem fand sich ein eingenähtes Label, laut dem das Kleidungsstück von Amazon Mexico importiert wurde.
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