HTC seit Jahren im Minus - wie lange kann das noch gutgehen?
Der taiwanische Hardware-Produzent HTC hat in der letzten Zeit mit einigen Produkten durchaus zu Recht Aufmerksamkeit generiert. Trotzdem gelingt es dem Unternehmen nicht, dies auch in einen wirtschaftlichen Erfolg umzumünzen und man muss langsam aber sicher fragen, wie lange das so noch durchzuhalten ist.
Das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat HTC erneut mit einem Verlust abgeschlossen. Der Fehlbetrag belief sich auf 64,23 Millionen Dollar und fiel damit zumindest ein wenig kleiner aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Allerdings handelt es sich um das neunte Quartal in Folge, in dem am Ende rote Zahlen herauskommen.
Damit die schlechte Geschäftsentwicklung nicht komplett aus dem Ruder läuft, wird intern weiter an einer Optimierung der Prozesse und an einer Konzentration der Ressourcen gearbeitet. Im Zuge dessen sind die Ausgaben im operativen Geschäft binnen des letzten Jahres von 211 Millionen auf 145 Millionen Dollar zu reduzieren. Der harte Sparkurs scheint sich bis jetzt nicht besonders auf die Produkte des Unternehmens ausgewirkt zu haben - was aber nicht so bleiben muss.
Das HTC-Management kann derzeit auch noch keine Prognose abgeben, wann die internen Planungen das Unternehmen zumindest ansatzweise wieder an die Gewinnzone heranführen könnten. Mit Smartphones wie dem aktuellen U11 oder auch dem VR-System Vive hat HTC durchaus potente Produkte zu bieten - allerdings schafft man es eben auch nicht, ansatzweise die Verkaufszahlen zu generieren, die nötig wären, um daraus wirklich ein lukratives Geschäft aufzubauen.
Damit die schlechte Geschäftsentwicklung nicht komplett aus dem Ruder läuft, wird intern weiter an einer Optimierung der Prozesse und an einer Konzentration der Ressourcen gearbeitet. Im Zuge dessen sind die Ausgaben im operativen Geschäft binnen des letzten Jahres von 211 Millionen auf 145 Millionen Dollar zu reduzieren. Der harte Sparkurs scheint sich bis jetzt nicht besonders auf die Produkte des Unternehmens ausgewirkt zu haben - was aber nicht so bleiben muss.
Umsatz ist vergleichsweise bescheiden
HTC machte im letzten Jahresviertel nur noch knapp über 200 Millionen Dollar Umsatz. Im Jahresvergleich ging es dabei um weitere 2,1 Prozent nach unten. Zumindest wenn man das gesamte erste Halbjahr betrachtet, scheint sich die Lage zumindest annähernd zu stabilisieren. Die Verluste über sechs Monate hinweg wurden im Jahresvergleich von 187 Millionen auf 131 Millionen Dollar reduziert.Das HTC-Management kann derzeit auch noch keine Prognose abgeben, wann die internen Planungen das Unternehmen zumindest ansatzweise wieder an die Gewinnzone heranführen könnten. Mit Smartphones wie dem aktuellen U11 oder auch dem VR-System Vive hat HTC durchaus potente Produkte zu bieten - allerdings schafft man es eben auch nicht, ansatzweise die Verkaufszahlen zu generieren, die nötig wären, um daraus wirklich ein lukratives Geschäft aufzubauen.
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