Hack auf Game of Thrones-Sender war wohl massiver als bisher bekannt
Anfang der Woche wurde bekannt, dass sich unbekannte Angreifer Zugang zu den Servern des US-Kabelsenders HBO verschafft haben. Dabei sollen 1,5 Terabyte an Daten entwendet worden sein, darunter auch Drehbücher und Folgen der Hitserie Game of Thrones. Laut neuen Informationen war der Hack sogar massiver als bisher bekannt.
Laut den Informationen von Variety haben die Hacker auch "tausende interne HBO-Dokumente" gestohlen. Das ist teilweise in Angaben zu DMCA-Takedowns von bisher im Internet aufgetauchten Dateien zu sehen. Der für diese Schritte verantwortliche Anti-Piraterie-Dienstleister IP Echelon schreibt außerdem, dass die Hacker "Massen an urheberrechtlich geschützten Inhalten, darunter Dokumente, Bilder, Videos und Sounds" entwendet hätten.
Offiziell wollte sich HBO dazu nicht weiter äußern, das Unternehmen ließ ausrichten, dass es dazu eine laufende Untersuchung gebe, weshalb man keinen Kommentar abgeben will.
Nicht nur Variety erinnert das an den Sony Pictures-Hack von 2014, damals gelang es Angreifern, das Filmstudio für Wochen und Monate zu lähmen.
Siehe auch: Sony Pictures - Filmstudio wurde zum Opfer eines massiven Hacks Siehe auch: Sony Pictures -Filmstudio wurde zum Opfer eines massiven Hacks
Spitze des Eisbergs
Laut aktuell vorliegenden Informationen sind beim Angriff auf HBO u. a. Folgen der Serien Ballers und Room 104 gestohlen und ins Netz gestellt worden, auch Auszüge aus dem Skript zur vierten Folge der siebenten Staffel von Game of Thrones sind bereits veröffentlicht worden. Laut einem Bericht des Hollywood-Branchenblattes Variety ist das aber wahrscheinlich nur die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs.Laut den Informationen von Variety haben die Hacker auch "tausende interne HBO-Dokumente" gestohlen. Das ist teilweise in Angaben zu DMCA-Takedowns von bisher im Internet aufgetauchten Dateien zu sehen. Der für diese Schritte verantwortliche Anti-Piraterie-Dienstleister IP Echelon schreibt außerdem, dass die Hacker "Massen an urheberrechtlich geschützten Inhalten, darunter Dokumente, Bilder, Videos und Sounds" entwendet hätten.
Offiziell wollte sich HBO dazu nicht weiter äußern, das Unternehmen ließ ausrichten, dass es dazu eine laufende Untersuchung gebe, weshalb man keinen Kommentar abgeben will.
Persönliche Infos
Der oder die Hacker dürften auch persönliche Informationen von HBO-Managern erlangt haben. Denn in einem online veröffentlichten Textdokument kann man Angaben zu einigen Online-Konten, Zeitschriften-Abos sowie Gesundheits-Diensten einer Führungskraft einsehen. In mindestens einem Fall hat man sich also auch Zugang zu einem Arbeits-Mail-Account verschafft.Nicht nur Variety erinnert das an den Sony Pictures-Hack von 2014, damals gelang es Angreifern, das Filmstudio für Wochen und Monate zu lähmen.
Siehe auch: Sony Pictures - Filmstudio wurde zum Opfer eines massiven Hacks Siehe auch: Sony Pictures -Filmstudio wurde zum Opfer eines massiven Hacks
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