Honor 9: Kompaktes Flaggschiff-Smartphone zum Sparpreis vorgestellt
Die Huawei-Tochter Honor hat mit dem Honor 9 in China heute ihr neues Flaggschiff-Smartphone vorgestellt, das in Kürze auch in Deutschland präsentiert werden soll. Es handelt sich um ein mit 5,15 Zoll Display-Diagonale recht kompaktes Gerät, das vor allem durch sein Design und eine dem Huawei P10 nahe High-End-Ausstattung punkten soll.
Das Honor 9 verfügt wie erwähnt über ein 5,15 Zoll großes Display, das mit 1920x1080 Pixeln auflöst und somit eine Pixeldichte von 428 PPI erreicht. Wie beim P10 hat man hier den Fingerabdruckleser nun von der Rückseite auf die Front verlegt, wobei der Hersteller dadurch eine bessere Bedienbarkeit verspricht, auch weil der Fingerabdruckleser jetzt für die Navigation mit Wischgesten verwendet werden kann.
Honor 9 mit High-End-Technik: in China zum Sparpreis
Die technische Basis bildet hier der aus dem Huawei Mate 9, P10 und P10 Plus bekannte HiSilicon Kirin 960 Octacore-SoC aus Huaweis hauseigener Chipschmiede. Der Chip nutzt vier ARM Cortex-A73-Kerne mit einer maximalen Taktrate von 2,4 Gigahertz in Kombination mit vier ARM Cortex-A53-Cores, die höchstens 1,8 Gigahertz erreichen. Mit seiner integrierten ARM Mali-G71MP8 GPU sorgt das Gesamtpaket für reichlich Leistung, die sich auch im Vergleich zu den aktuellen Top-Prozessoren von Qualcomm und Samsung nicht zu verstecken braucht.
Honor setzt beim 9er auf aufwändig gefärbtes Glas, das mit wilden Reflexionen auffällt
Je nach Variante hat das Honor 9 vier oder gar sechs Gigabyte Arbeitsspeicher an Bord, während der interne Flash-Speicher jeweils 64 oder 128 Gigabyte groß ist. Vermutlich handelt es sich hierbei allerdings nicht um UFS-Speicher, sondern um etwas langsameren eMMC-Flash, wobei Honor nach den Fehlern des Mutterkonzerns bezüglich der Angaben rund um UFS bei den anderen Flaggschiff-Geräten erst einmal keine genaueren Angaben gemacht hat.
Bei den Kameras kommt die gleiche Sensor-Kombination auf der Rückseite zum Einsatz, die auch schon im P10 ihren Dienst tut. Es handelt sich um zwei Kameras mit jeweils 20 und 12 Megapixeln, wobei erstere nur graustufige Aufnahmen anfertigt, deren höherer Detailreichtum dann zur Verbesserung des mit dem zweiten, farbfähigen Sensor aufgenommenen Bildes verwendet wird. Beide Sensoren verfügen jeweils über eine F/2.2-Blende.
Die Kameras nutzen eine Kombination aus Phase-Detection-, Laser- und klassischem kontrastbasiertem Autofokus und können auch 4K-Videos aufnehmen. Die Frontkamera kommt mit einem 8-Megapixel-Sensor und einer F/2.0-Blende daher, muss aber wie so oft ohne einen Autofokus auskommen. Auf der Rückseite wird die Dual-Kamera von einem zweifarbigen LED-Blitz unterstützt.
Der Akku des Honor 9 ist mit 3200mAh recht ordentlich dimensioniert für seine Größe und entspricht damit dem, was auch im P10 steckt. Dank Huaweis hauseigener Fast-Charge-Technologie wird der Akku innerhalb kürzester Zeit mit bis zu 18 Watt geladen, vorausgesetzt, man nutzt das mitgelieferte Netzteil und das dazugehörige Kabel. Der Stromanschluss ist in diesem Fall ein USB-Type-C-Port.
Wie üblich hat auch das Honor 9 gleich zwei SIM-Kartenslots, von denen einer alternativ auch zur Speichererweiterung mittels MicroSD-Karte genutzt werden kann. Gefunkt wird per Gigabit-WLAN im Dual-Band-Betrieb, über Bluetooth 4.2 und netterweise integriert Honor auch noch einen Infrarot-Blaster und NFC-Support. Wer über einen Import nachdenkt, muss wissen, dass die chinesische Ausgabe des neuen Honor-Topmodells das hierzulande oft verwendete LTE-Band 20 nicht unterstützt.
Das Honor 9 steckt in einem Gehäuse mit Aluminiumrahmen und Glasabdeckungen auf Front und Rückseite. Der Hersteller bietet das Gerät in Schwarz, Grau, Blau und Gold an. Das Gewicht wird mit 155 Gramm angegeben, während die Dicke bei 7,45 Millimetern liegt. Als Betriebssystem läuft Android 7.0 in Verbindung mit der Huawei-eigenen EMUI-5.1-Oberfläche.
Der Preis des Honor 9 liegt in China bei 2299 Yuan, was umgerechnet gut 300 Euro entspricht. Dafür bekommt der Kunde die Version mit vier Gigabyte RAM und 64 GB Speicher, wobei auch Varianten mit sechs GB RAM und 64 GB Speicher sowie sechs GB RAM und 128 GB Flash-Speicher geplant sind, die dann jeweils 2699 Yuan bzw. 2999 Yuan kosten, was umgerechnet gut 354 bzw. 393 Euro entspricht.
Der Europa-Launch des Honor 9 findet am 27. Juni 2017 in Berlin statt, wobei aktuell noch offen ist, welche Speichervarianten es wann und zu welchem Preis in Deutschland zu kaufen geben wird.
Honor 9 mit High-End-Technik: in China zum Sparpreis
Die technische Basis bildet hier der aus dem Huawei Mate 9, P10 und P10 Plus bekannte HiSilicon Kirin 960 Octacore-SoC aus Huaweis hauseigener Chipschmiede. Der Chip nutzt vier ARM Cortex-A73-Kerne mit einer maximalen Taktrate von 2,4 Gigahertz in Kombination mit vier ARM Cortex-A53-Cores, die höchstens 1,8 Gigahertz erreichen. Mit seiner integrierten ARM Mali-G71MP8 GPU sorgt das Gesamtpaket für reichlich Leistung, die sich auch im Vergleich zu den aktuellen Top-Prozessoren von Qualcomm und Samsung nicht zu verstecken braucht.
Honor setzt beim 9er auf aufwändig gefärbtes Glas, das mit wilden Reflexionen auffällt
Je nach Variante hat das Honor 9 vier oder gar sechs Gigabyte Arbeitsspeicher an Bord, während der interne Flash-Speicher jeweils 64 oder 128 Gigabyte groß ist. Vermutlich handelt es sich hierbei allerdings nicht um UFS-Speicher, sondern um etwas langsameren eMMC-Flash, wobei Honor nach den Fehlern des Mutterkonzerns bezüglich der Angaben rund um UFS bei den anderen Flaggschiff-Geräten erst einmal keine genaueren Angaben gemacht hat.
Bei den Kameras kommt die gleiche Sensor-Kombination auf der Rückseite zum Einsatz, die auch schon im P10 ihren Dienst tut. Es handelt sich um zwei Kameras mit jeweils 20 und 12 Megapixeln, wobei erstere nur graustufige Aufnahmen anfertigt, deren höherer Detailreichtum dann zur Verbesserung des mit dem zweiten, farbfähigen Sensor aufgenommenen Bildes verwendet wird. Beide Sensoren verfügen jeweils über eine F/2.2-Blende.
Die Kameras nutzen eine Kombination aus Phase-Detection-, Laser- und klassischem kontrastbasiertem Autofokus und können auch 4K-Videos aufnehmen. Die Frontkamera kommt mit einem 8-Megapixel-Sensor und einer F/2.0-Blende daher, muss aber wie so oft ohne einen Autofokus auskommen. Auf der Rückseite wird die Dual-Kamera von einem zweifarbigen LED-Blitz unterstützt.
Der Akku des Honor 9 ist mit 3200mAh recht ordentlich dimensioniert für seine Größe und entspricht damit dem, was auch im P10 steckt. Dank Huaweis hauseigener Fast-Charge-Technologie wird der Akku innerhalb kürzester Zeit mit bis zu 18 Watt geladen, vorausgesetzt, man nutzt das mitgelieferte Netzteil und das dazugehörige Kabel. Der Stromanschluss ist in diesem Fall ein USB-Type-C-Port.
Wie üblich hat auch das Honor 9 gleich zwei SIM-Kartenslots, von denen einer alternativ auch zur Speichererweiterung mittels MicroSD-Karte genutzt werden kann. Gefunkt wird per Gigabit-WLAN im Dual-Band-Betrieb, über Bluetooth 4.2 und netterweise integriert Honor auch noch einen Infrarot-Blaster und NFC-Support. Wer über einen Import nachdenkt, muss wissen, dass die chinesische Ausgabe des neuen Honor-Topmodells das hierzulande oft verwendete LTE-Band 20 nicht unterstützt.
Das Honor 9 steckt in einem Gehäuse mit Aluminiumrahmen und Glasabdeckungen auf Front und Rückseite. Der Hersteller bietet das Gerät in Schwarz, Grau, Blau und Gold an. Das Gewicht wird mit 155 Gramm angegeben, während die Dicke bei 7,45 Millimetern liegt. Als Betriebssystem läuft Android 7.0 in Verbindung mit der Huawei-eigenen EMUI-5.1-Oberfläche.
Der Preis des Honor 9 liegt in China bei 2299 Yuan, was umgerechnet gut 300 Euro entspricht. Dafür bekommt der Kunde die Version mit vier Gigabyte RAM und 64 GB Speicher, wobei auch Varianten mit sechs GB RAM und 64 GB Speicher sowie sechs GB RAM und 128 GB Flash-Speicher geplant sind, die dann jeweils 2699 Yuan bzw. 2999 Yuan kosten, was umgerechnet gut 354 bzw. 393 Euro entspricht.
Der Europa-Launch des Honor 9 findet am 27. Juni 2017 in Berlin statt, wobei aktuell noch offen ist, welche Speichervarianten es wann und zu welchem Preis in Deutschland zu kaufen geben wird.
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