For Honor: Vollpreis-Game nur für viel Zusatzgeld voll nutzbar
Der Spieleanbieter Ubisoft hat kürzlich seinen neuesten Titel "For Honor" gestartet. Dies zog die inzwischen recht üblichen Berichte über diverse Probleme nach sich. Doch gibt es noch weitaus Diskussionswürdigeres an dem Spiel: Den Preis, den es für seine volle Pracht verlangt.
In dem Spiel gibt es diverse Ausrüstungsgegenstände und Inhalte, die nur zu haben sind, wenn man ausreichend In-Game-Währung aufbringen kann. Und wer nicht besonders viel Zeit aufwenden will, um die Geld-Einheiten durch eigenes Spielen zusammenzusammeln, kann sich diese auch durch den Einsatz echten Geldes zusammenkaufen.
Solch ein Prinzip ist von diversen Freemium-Games schon länger bekannt. Allerdings handelt es sich bei For Honor um einen Vollpreis-Titel, der hierzulande um die 50 Euro kostet. Trotzdem wird es einem Nutzer wohl niemals möglich sein, den ganzen Umfang des Spiels in Erfahrung zu bringen, ohne noch zusätzliches Geld einzusetzen.
Alternativ kann man aber eben auch echtes Geld zum Einsatz bringen. Um hier alle Zusatzinhalte zugänglich zu machen, müssten laut der Rechnung 732 Dollar investiert werden. Setzt man dies ins Verhältnis zu den sonst nötigen Stunden des Spielens, wäre der Betrag recht überschaubar. Angesichts dessen, dass es sich von Beginn an um einen Vollpreis-Titel und nicht etwa um eines der üblichen Gratis-Freemium-Produkte handelt, reagieren inzwischen einige Spieler wenig erfreut auf die Taktik des Herstellers.
Solch ein Prinzip ist von diversen Freemium-Games schon länger bekannt. Allerdings handelt es sich bei For Honor um einen Vollpreis-Titel, der hierzulande um die 50 Euro kostet. Trotzdem wird es einem Nutzer wohl niemals möglich sein, den ganzen Umfang des Spiels in Erfahrung zu bringen, ohne noch zusätzliches Geld einzusetzen.
Zahlenspielerei
Ein Nutzer hat die Details dazu zusammengetragen, alles durchgerechnet und seine Ergebnisse auf Reddit veröffentlicht. Demnach benötigt man über eine Million Einheiten der Spielwährung, um alle zusätzlichen Inhalte zusammenzubekommen. Wenn man den Betrag komplett erspielen wollte, müsste man jeden Tag mehrere Stunden in das Game investieren und wäre trotzdem über Jahre beschäftigt.Alternativ kann man aber eben auch echtes Geld zum Einsatz bringen. Um hier alle Zusatzinhalte zugänglich zu machen, müssten laut der Rechnung 732 Dollar investiert werden. Setzt man dies ins Verhältnis zu den sonst nötigen Stunden des Spielens, wäre der Betrag recht überschaubar. Angesichts dessen, dass es sich von Beginn an um einen Vollpreis-Titel und nicht etwa um eines der üblichen Gratis-Freemium-Produkte handelt, reagieren inzwischen einige Spieler wenig erfreut auf die Taktik des Herstellers.
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Christian Kahle
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