Mozillas Thunderbird hat endlich ein neues Zuhause gefunden
Nach langer Unsicherheit über die Zukunft des Thunderbird-Projektes ist nun eine Lösung gefunden. Wie sich herausstellt, ändert sich zumindest namentlich dann doch nicht so viel, wie in den letzten Monaten erwartet wurde: Die Schirmherrschaft geht von Mozilla an Mozilla.
Das bedeutet im Konkreten, dass das Unternehmen Mozilla die Verantwortung über den E-Mail-Client nun endgültig abgibt und diese nun bei der Mozilla Foundation liegen wird. Die Stiftung ist dann rechtlich als auch finanziell für die Software verantwortlich. Die Entscheidungen hinsichtlich der Weiterentwicklung werden allerdings vollständig vom Team selbst getroffen.
Die Umstellung betrifft nicht einzig die administrative Seite, sondern auch die technische Infrastruktur. Diese lag bisher noch immer in den Händen des Unternehmens Mozilla. Allerdings wurden unter dessen Dach schon länger keine aktiven Weiterentwicklungen mehr vorgenommen und man beschränkte sich im Wesentlichen auf die Pflege der Software.
Seitdem wurde viel über die Zukunft von Thunderbird spekuliert. Zeitweise waren auch andere neue Dachorganisationen im Gespräch: Die Software Freedom Conservancy, bei der bereits einige große Open Source-Projekte angesiedelt sind, sowie die deutsche Document Foundation, das Heim von LibreOffice. Dass es nun die Mozilla Foundation geworden ist, dürfte aber hinsichtlich der Konsistenz in der Entwicklung so ziemlich die beste Lösung sein.
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Die Umstellung betrifft nicht einzig die administrative Seite, sondern auch die technische Infrastruktur. Diese lag bisher noch immer in den Händen des Unternehmens Mozilla. Allerdings wurden unter dessen Dach schon länger keine aktiven Weiterentwicklungen mehr vorgenommen und man beschränkte sich im Wesentlichen auf die Pflege der Software.
Ein langer Prozess...
Mozilla-Chefin Mitchell Baker hatte die Trennung von Thunderbird Ende 2015 auf den Weg gebracht. Dies dient dem Ziel, dass sich das Unternehmen vollständig auf den Firefox-Browser konzentrieren kann. Es sei diesem Ziel eher abträglich, wenn man sich gleichzeitig auch noch um die zweite Software kümmern müsse. Das funktionierte früher besser, als die Programme noch näher beisammen lagen - diese Zeiten sind aber längst vorbei.Seitdem wurde viel über die Zukunft von Thunderbird spekuliert. Zeitweise waren auch andere neue Dachorganisationen im Gespräch: Die Software Freedom Conservancy, bei der bereits einige große Open Source-Projekte angesiedelt sind, sowie die deutsche Document Foundation, das Heim von LibreOffice. Dass es nun die Mozilla Foundation geworden ist, dürfte aber hinsichtlich der Konsistenz in der Entwicklung so ziemlich die beste Lösung sein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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