"Nichts für uns": Netflix-Absage an Live-Sport nach Vorbild von Amazon
Der Streaming-Riese Netflix hat bei der Bekanntgabe seiner neuesten Zahlen zwar die Erwartungen der Analysten etwas verfehlt, das Unternehmen kann aber dennoch zufrieden sein. Denn man wächst nach wie vor und steht zudem kurz vor dem Erreichen der 100-Millionen-Marke bei Abonnenten. Live-Sport wird man ihnen aber auch künftig keinen bieten.
Anfang des Monats hat sich Netflix-Rivale Amazon für kolportierte 50 Millionen Dollar die Rechte an zehn Live-Spielen der American-Football-Liga NFL geschnappt. Das ist das erste Mal, dass ein prominenter Streaming-Anbieter sich in das umkämpfte Gebiet des Live-Sports vorwagt.
Netflix hat das bisher kategorisch ausgeschlossen und hat auch nach wie vor keine Absicht, sich auf dieses auch besonders kostspielige mediale Geschäftsfeld vorzuwagen. Denn Netflix-CEO Reed Hastings sagte im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen des Unternehmens, dass man zuletzt immer wieder von Investoren auf den Amazon-Schritt in Richtung NFL-Football angesprochen worden sei.
Infografik: Netflix kurz vor der 100-Millionen-Marke
Diese Ausrichtung hat Netflix zuletzt ein konstantes Wachstum beschert: Im zuletzt abgeschlossenen ersten Quartal des Jahres konnte man weltweit 3,53 Millionen Abonnenten gewinnen, davon 1,42 Millionen am US-Markt. Die Analysten-Erwartungen verfehlte man damit knapp, diese hatten 3,71 Millionen (weltweit) bzw. 1,56 Millionen (US) vorausgesagt. Insgesamt sind es derzeit 98,75 Millionen regelmäßig zahlende Kunden.
Beim Umsatz blieb man im Rahmen der Voraussagen und konnte hier 2,64 Milliarden Dollar vermelden (via GeekWire). Auch diese Zahl zeigt eine höchst positive Tendenz, denn gegenüber dem Vorjahr konnte sich Netflix um 34 Prozent verbessern.
Netflix hat das bisher kategorisch ausgeschlossen und hat auch nach wie vor keine Absicht, sich auf dieses auch besonders kostspielige mediale Geschäftsfeld vorzuwagen. Denn Netflix-CEO Reed Hastings sagte im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen des Unternehmens, dass man zuletzt immer wieder von Investoren auf den Amazon-Schritt in Richtung NFL-Football angesprochen worden sei.
Infografik: Netflix kurz vor der 100-Millionen-Marke
"Nichts für uns"
Hastings: "Das ist keine Strategie, die wir für uns für smart halten, da wir daran glauben, dass wir mehr Abrufe und Zuschauer-Zufriedenheit erreichen können, wenn wir das Geld für Filme und Serien ausgeben." Damit will der Marktführer an der zuletzt immer wichtiger werdenden Strategie mit zumeist aufwändigen Eigenproduktionen festhalten.Diese Ausrichtung hat Netflix zuletzt ein konstantes Wachstum beschert: Im zuletzt abgeschlossenen ersten Quartal des Jahres konnte man weltweit 3,53 Millionen Abonnenten gewinnen, davon 1,42 Millionen am US-Markt. Die Analysten-Erwartungen verfehlte man damit knapp, diese hatten 3,71 Millionen (weltweit) bzw. 1,56 Millionen (US) vorausgesagt. Insgesamt sind es derzeit 98,75 Millionen regelmäßig zahlende Kunden.
Beim Umsatz blieb man im Rahmen der Voraussagen und konnte hier 2,64 Milliarden Dollar vermelden (via GeekWire). Auch diese Zahl zeigt eine höchst positive Tendenz, denn gegenüber dem Vorjahr konnte sich Netflix um 34 Prozent verbessern.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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