Amazon saugt aktuell große Geldmengen ohne Widerstände auf
Was auch immer Amazon derzeit anfasst wird irgendwie zu Gold. Entsprechend klettert der Börsenwert immer weiter und nach den nun veröffentlichten Quartalsbilanzen gab es einen weiteren Schub. Und dieser ist angesichts der Ergebnisse auch völlig begründet.
Es sind die Cloud-Dienste, die den Konzern ordentlich in die Höhe schießen lassen. 3,66 Milliarden Dollar Umsatz brachten diese nun in den letzten drei Monaten ein, was im Jahresvergleich einem Zuwachs um 43 Prozent entspricht. Der Rest des Unternehmens generierte hingegen Einnahmen von 32 Milliarden Dollar, was 21 Prozent mehr sind. Insgesamt kletterte der Umsatz damit um 23 Prozent auf 35,71 Milliarden Dollar.
Beachtenswert ist dabei die Tatsache, dass das Verhältnis beim Gewinn ziemlich genau umgekehrt zu dem beim Umsatz ist. Die übrigen Geschäftsbereiche sorgten für einen Überschuss von 115 Millionen Dollar, während die Cloud-Sparte satte 890 Millionen Dollar Überschuss erwirtschaftete. Die hohen Investitionen in den Aufbau immer weiterer Datenzentren lohnen sich also eindeutig.
Unter dem Strich stehen daher nun mit 724 Millionen Dollar Nettogewinn immerhin 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Solch hohe Überschüsse kannte man lange Zeit von Amazon schlicht nicht. Und es deutet vieles darauf hin, dass das Wachstum noch einige Zeit in dem aktuellen Ausmaß weitergeht. Eine Beteiligung an Amazon ist daher außerordentlich interessant, was den Kurs der Aktie letztlich steigen lässt.
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Beachtenswert ist dabei die Tatsache, dass das Verhältnis beim Gewinn ziemlich genau umgekehrt zu dem beim Umsatz ist. Die übrigen Geschäftsbereiche sorgten für einen Überschuss von 115 Millionen Dollar, während die Cloud-Sparte satte 890 Millionen Dollar Überschuss erwirtschaftete. Die hohen Investitionen in den Aufbau immer weiterer Datenzentren lohnen sich also eindeutig.
Kein Grund mehr zum Vertrösten
Das Amazon-Management hatte lange Zeit immer wieder die Anleger vertröstet, die vergeblich darauf warteten, dass der Konzern sein starkes Wachstum endlich einmal in Gewinne ummünzt, die dann ausgeschüttet werden können. Die Überschüsse wurden aber immer wieder direkt in weitere Wachstumsmöglichkeiten investiert. Seit das Cloud-Geschäft nun aber brummt, kann man offenbar gar nicht mehr so schnell Geld ausgeben, wie es hereinkommt.Unter dem Strich stehen daher nun mit 724 Millionen Dollar Nettogewinn immerhin 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Solch hohe Überschüsse kannte man lange Zeit von Amazon schlicht nicht. Und es deutet vieles darauf hin, dass das Wachstum noch einige Zeit in dem aktuellen Ausmaß weitergeht. Eine Beteiligung an Amazon ist daher außerordentlich interessant, was den Kurs der Aktie letztlich steigen lässt.
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