Samsung beschleunigt 7nm - will unbedingt wieder Apple-Chips bauen
Aufgrund der direkten Konkurrenzsituation hat Apple einiges investiert, um bei der Chip-Produktion unabhängiger von Samsung zu werden. Das gefällt den Südkoreanern aber gar nicht und sie setzen nun einiges ein, um doch wieder an entsprechende Aufträge von den Kaliforniern zu kommen.
Wafer mit 7-Nanometer-Chips
Apple hatte die Aufträge zur Produktion der Prozessoren, die in den iPhones und iPads zum Einsatz kommen, in den letzten Jahren zunehmend von Samsung an TSMC umgeschichtet. Bei den neuesten Modellen sind die Südkoreaner sogar ganz außen vor. Und auch den A11-SoC für die kommende iPhone-Generation wird TSMC bauen - in seinen neuen 10-Nanometer-Anlagen.
Das will Samsung aber keinesfalls so hinnehmen. Denn trotz aller Konkurrenz bei Smartphones sind die Chip-Aufträge Apples natürlich eine extrem lukrative Sache. Laut einem Bericht der südkoreanischen ET News beschleunigt der Konzern daher nun mit einer Aufstockung der Investitionen den Bau von 7-Nanometer-Produktionsanlagen.
Die Hoffnung besteht natürlich darin, diese schneller in Betrieb nehmen zu können als das den Konkurrenten TSMC möglich ist. Für diesen Fall rechnet man sich realistische Chancen aus, zumindest bei der iPhone-Generation des Jahres 2018 dann wieder mit von der Partie zu sein - auch wenn man sicherlich kaum damit rechnen kann, dass Apple komplett zurückwechselt.
Allerdings müsste schon mehr passieren, damit Apple auch nur einen Teilauftrag an Samsung vergibt, als nur, dass die Fertigungsanlagen früher fertig sind. Denn die Kalifornier hatten mit der Aufspaltung nicht immer die besten Erfahrungen gemacht. Beim iPhone 6S kam noch ein Teil der Prozessoren von Samsung - und diese wurden im Betrieb wärmer und schluckten mehr Energie als die im Grunde baugleichen Chips von TSMC.
Hinzu kommt, dass Apple bei TSMC eine längerfristige Planungssicherheit vorfindet. Der Auftragshersteller arbeitet nämlich nicht nur ebenfalls an der Einführung von 7-Nanometer-Prozessen, sondern hat auch schon 5 und 3 Nanometer auf seiner Roadmap stehen.
Wafer mit 7-Nanometer-Chips
Apple hatte die Aufträge zur Produktion der Prozessoren, die in den iPhones und iPads zum Einsatz kommen, in den letzten Jahren zunehmend von Samsung an TSMC umgeschichtet. Bei den neuesten Modellen sind die Südkoreaner sogar ganz außen vor. Und auch den A11-SoC für die kommende iPhone-Generation wird TSMC bauen - in seinen neuen 10-Nanometer-Anlagen.
Das will Samsung aber keinesfalls so hinnehmen. Denn trotz aller Konkurrenz bei Smartphones sind die Chip-Aufträge Apples natürlich eine extrem lukrative Sache. Laut einem Bericht der südkoreanischen ET News beschleunigt der Konzern daher nun mit einer Aufstockung der Investitionen den Bau von 7-Nanometer-Produktionsanlagen.
Die Hoffnung besteht natürlich darin, diese schneller in Betrieb nehmen zu können als das den Konkurrenten TSMC möglich ist. Für diesen Fall rechnet man sich realistische Chancen aus, zumindest bei der iPhone-Generation des Jahres 2018 dann wieder mit von der Partie zu sein - auch wenn man sicherlich kaum damit rechnen kann, dass Apple komplett zurückwechselt.
Allerdings müsste schon mehr passieren, damit Apple auch nur einen Teilauftrag an Samsung vergibt, als nur, dass die Fertigungsanlagen früher fertig sind. Denn die Kalifornier hatten mit der Aufspaltung nicht immer die besten Erfahrungen gemacht. Beim iPhone 6S kam noch ein Teil der Prozessoren von Samsung - und diese wurden im Betrieb wärmer und schluckten mehr Energie als die im Grunde baugleichen Chips von TSMC.
Hinzu kommt, dass Apple bei TSMC eine längerfristige Planungssicherheit vorfindet. Der Auftragshersteller arbeitet nämlich nicht nur ebenfalls an der Einführung von 7-Nanometer-Prozessen, sondern hat auch schon 5 und 3 Nanometer auf seiner Roadmap stehen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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