Samsung: Erster 14nm-Prozessor für Smartwatches inkl. Referenzdesign
Der koreanische Elektronikgigant Samsung hat nach eigenen Angaben die Massenfertigung des ersten Prozessors für Wearable-Produkte wie etwa Smartwatches aufgenommen, der mit einer Strukturbreite von nur 14 Nanometern daherkommt. Dadurch soll der Chip noch stromsparender arbeiten, gleichzeitig aber eine ausreichende Leistung bieten.
Der sogenannte Samsung Exynos 7 Dual 7270 ist speziell für den Einsatz in Wearable-Produkten vorgesehen. In der Produktion wird Samsungs hauseigener FinFET-Prozess mit nur 14 Nanometern Strukturbreite verwendet, wodurch der Chip kleiner und energiesparender werkelt. Er verfügt über zwei Rechenkerne, wobei es sich um ARM Cortex-A53-Kerne handelt, die 64-Bit-fähig sind und bei Bedarf einzeln abgeschaltet werden können.
Die Grafikeinheit des Chips ist die ARM Mali-T720, welche auch schon in diversen Smartphone-Prozessoren Verwendung findet. Samsung spendiert seinem neuen Wearable-SoC damit unter anderem Unterstützung für eine maximale Display-Auflösung von 960x540 Pixeln, was für eine Smartwatch mehr als ausreichen dürfte. Hinzu kommt auch noch ein integriertes LTE-Modem, womit der Chip auch eigenständig arbeitende Geräte ermöglicht, die für den Zugriff auf das Internet nicht mit einem Smartphone verbunden sein müssen.
Außerdem werden N-WLAN und Bluetooth 4.2 unterstützt und auch ein GPS-Modul ist integriert. Damit wäre der neue SoC auch für Fitness-Produkte geeignet, um beim Joggen zum Beispiel die Strecke aufzuzeichnen. Die Speicheranbindung erfolgt per eMMC 5.0 und es gibt die Möglichkeit, Kameraauflösungen von bis zu fünf Megapixeln inklusive 720p-Video zu unterstützen.
Mit Unterstützung von Samsung können interessierte Hersteller nicht nur den Prozessor selbst beziehen, sondern auch eine vollständige Referenz-Plattform inklusive einer Basisausstattung an Komponenten erhalten. Dabei sind auch ein Display, ein NFC-Modul und eine Reihe von Sensoren Teil der Referenz-Plattform, so dass man innerhalb kürzester Zeit Produkte unter einem eigenen Markennamen in den Handel bringen kann.
Die Grafikeinheit des Chips ist die ARM Mali-T720, welche auch schon in diversen Smartphone-Prozessoren Verwendung findet. Samsung spendiert seinem neuen Wearable-SoC damit unter anderem Unterstützung für eine maximale Display-Auflösung von 960x540 Pixeln, was für eine Smartwatch mehr als ausreichen dürfte. Hinzu kommt auch noch ein integriertes LTE-Modem, womit der Chip auch eigenständig arbeitende Geräte ermöglicht, die für den Zugriff auf das Internet nicht mit einem Smartphone verbunden sein müssen.
Außerdem werden N-WLAN und Bluetooth 4.2 unterstützt und auch ein GPS-Modul ist integriert. Damit wäre der neue SoC auch für Fitness-Produkte geeignet, um beim Joggen zum Beispiel die Strecke aufzuzeichnen. Die Speicheranbindung erfolgt per eMMC 5.0 und es gibt die Möglichkeit, Kameraauflösungen von bis zu fünf Megapixeln inklusive 720p-Video zu unterstützen.
Mit Unterstützung von Samsung können interessierte Hersteller nicht nur den Prozessor selbst beziehen, sondern auch eine vollständige Referenz-Plattform inklusive einer Basisausstattung an Komponenten erhalten. Dabei sind auch ein Display, ein NFC-Modul und eine Reihe von Sensoren Teil der Referenz-Plattform, so dass man innerhalb kürzester Zeit Produkte unter einem eigenen Markennamen in den Handel bringen kann.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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