Aufgeflogene Affäre und Scheidung:
Uber wegen App-Bugs verklagt
Ein französischer Uber-Nutzer hat den Mitfahrdienst verklagt, weil er dem US-Unternehmen vorwirft, dass ein Bug in der Uber-App zur Folge gehabt habe, dass sich seine Frau von ihm scheiden hat lassen. Der Fehler in der App existiert zwar tatsächlich, angesichts der Begleitumstände fällt es uns aber doch eher schwer, Mitleid mit dem Franzosen zu haben.
Der an der Côte d'Azur lebende Franzose hat Uber auf einen Schadenersatz in Höhe von 45 Millionen Euro verklagt. Und auch wenn die Umstände für den Mann nicht schön sind und Uber auch nicht das sympathischste Unternehmen des Planeten ist: So richtig auf die Seite des Geschäftsmannes können wir uns nicht schlagen, jedenfalls wenn das, was die französische Tageszeitung Le Figaro (via Neowin) schreibt, den Tatsachen entspricht.
Seine Frau wurde deshalb über den Namen des Fahrers, dessen Nummerntafel sowie Ankunftszeit und vermutlich auch den Ort informiert. Das Ziel der Fahrt war eine Geliebte und diese Informationen reichten der betrogenen Ehefrau, um dieser Affäre auf die Schliche zu kommen. Allzu viele Details zum Wie liegen nicht vor, aber das alles reichte, um eine Scheidung zur Folge zu haben, so Le Figaro.
Der Fehler in der iOS-App konnte reproduziert worden, betroffen sind App-Versionen bis zu einem Update vom 15. Dezember 2016. Android-Fremdgänger können übrigens beruhigt sein, das Google-OS war und ist nicht betroffen.
Uber France wollte diesen Bug bzw. den Fall insgesamt nicht kommentieren. Wir hingegen würden in solchen Fällen raten, auf Apps zu verzichten und ein Taxi auf altem Wege zu bestellen, also per Telefon oder noch besser sich eines auf der Straße heranzuwinken.
Selber schuld?
Denn der Mann hat sich das iPhone seiner damaligen Frau ausgeliehen, um sich auf Uber einzuloggen und eine Mitfahrgelegenheit zu bestellen. Wenig später will er sich abgemeldet und das Smartphone wieder zurückgegeben haben. Uber soll aber dennoch weiterhin Benachrichtigungen an das Gerät geschickt haben.Seine Frau wurde deshalb über den Namen des Fahrers, dessen Nummerntafel sowie Ankunftszeit und vermutlich auch den Ort informiert. Das Ziel der Fahrt war eine Geliebte und diese Informationen reichten der betrogenen Ehefrau, um dieser Affäre auf die Schliche zu kommen. Allzu viele Details zum Wie liegen nicht vor, aber das alles reichte, um eine Scheidung zur Folge zu haben, so Le Figaro.
Der Fehler in der iOS-App konnte reproduziert worden, betroffen sind App-Versionen bis zu einem Update vom 15. Dezember 2016. Android-Fremdgänger können übrigens beruhigt sein, das Google-OS war und ist nicht betroffen.
Uber France wollte diesen Bug bzw. den Fall insgesamt nicht kommentieren. Wir hingegen würden in solchen Fällen raten, auf Apps zu verzichten und ein Taxi auf altem Wege zu bestellen, also per Telefon oder noch besser sich eines auf der Straße heranzuwinken.
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